Nachhaltigkeit lernen“

Aktionsplan für die Gestaltung der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) in Sachsen-Anhalt

 

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005-2014 zur Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erklärt, um den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen zu verankern und die Entwicklung von Kompetenzen zu fördern.

 

Was bedeutet „Nachhaltigkeit“?

Seinen Ursprung hat der Begriff um 1700 im begrenzten Rahmen der Forstwirtschaft. Der Begriff wurde von Hans Carl von Carlowitz aus Freiberg/Sachsen geprägt. Aufgrund des Raubbaus an Wäldern mit langfristigen Schäden wurde ein neues zukunftsorientiertes Denken, eine nachhaltige Entwicklung notwendig. Inzwischen gibt es weltweite Schäden durch Abholzung der Regenwälder, Überfischung oder Überdüngung, bei denen territoriale Schäden weltweit zu spüren sind. Diese Probleme lassen sich nur gemeinsam lösen. Es muss ein Bewusstsein für die Umwelt entwickelt  und eine Bereitschaft zu persönlichem Handeln ausgeprägt werden. Die Bedürfnisse der heutigen Generationen sollen befriedigt werden ohne die künftigen Generationen zu gefährden. Die natürlichen Ressourcen müssen umfassender, globaler betrachtet werden.

Das Motto muss sein: ökologisch verträglich- sozial gerecht-ökonomisch zukunftsfähig!

 

Als UNESCO-Projektschule sind wir aufgerufen, diesem Bildungsauftrag nachzukommen. Die Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Petra Wernicke formuliert in o.g. Aktionsplan den Anspruch: „Nachhaltige Entwicklung ist ein gesellschaftlicher Wandlungsprozess, der jeden Einzelnen betrifft und von jedem vor Ort gelebt werden muss. Dafür benötigen die Menschen Kompetenzen, die sie in die Lage versetzen, aktiv an der Gestaltung dieses Prozesses mitzuwirken.“

 

Wir versuchen unsere Schüler mit unserem Unterricht, unseren Projekten und Initiativen diese Kompetenzen zu vermitteln.

Inwieweit es uns im Schuljahr 2007/2008 gelungen ist, einen Teil dieses Weges schon zu beschreiten, soll in dieser Dokumentation deutlich gemacht werden. Nicht alle können Alles machen, aber jeder seinen Teil!

Anette Peters

UNESCO-Koordinatorin des Martineums

 

Powered by Funklan Halberstadt and Websitebaker