Das Hoffest 2018

 

Auch in diesem Schuljahr lockte das Hoffest des Martineums wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern - aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern, Großeltern, ehemalige Kollegen. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, das alle Geschmäcker zufrieden stellte. Für Leib und Seele war gesorgt. Beste Voraussetzungen, um mit alten Weggefährten und ehemaligen Schülern ins Gespräch zu kommen. Den krönenden Abschluss bildete der gefeierte Auftritt der Lehrerband "Die Martinis".  Bis tief in die Abendstunden und weit über das offizielle Ende hinaus wurde gefeiert.

 

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Mit vereinten Kräften den Naturgewalten trotzen

 

Beim Unwetter am vergangenen Freitag wurde auch das Martineum in Mitleidenschaft gezogen. Die Wassermassen waren so gewaltig, dass sich vom Innenhof bis zur Diakonie ein See bildete. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und so drang es durch die Fenster in die Kellerräume der Schule ein sowie über die Lüflungsanlage in die Tiefgarage. Der Kellerbereich im Altbau wurde ca 3-4 cm unter Wasser gesetzt. In den Räumen im Turm standen die Räume knietief unter Wasser.

Sofort begannen einige Lehrkräfte, die noch vor Ort waren, zusammen mit den Reinigungskräften und einigen Schülern, die sich ebenfalls noch in der Schule aufhielten, den Kampf gegen das Wasser. Weitere Lehrkräfte und Schüler wurden zusammengetrommelt und so konnte das Wasser mit vereinten Kräften aus dem Bereich des Altbaus beseitigt werden. Im Bereich des Turms wurden anschließend alle Unterrichtsräume beräumt und die bisher noch verschont gebliebenen Bücher des Geschichts-Vorbereitungsraumes gerettet. Mit Hilfe einer Pumpe von Herrn Krebs konnte mit dem Abpumpen des Wassers begonnen werden. Die Feuerwehr traf aufgrund zahlreicher anderer Einsätze erst nach 20 Uhr ein und übernahm das Abpumpen.

Zurück blieb eine ca. 4 cm dicke Schicht aus Schlamm und Wasser, die von den Pumpen nicht mehr bewältigt werden konnte. Dies zu beseitigen übernahmen Lehrer und Schüler des Martineums am Samstag.

Für Montag wurde Unterrichtsausfall beschlossen, so dass das Kollegium sich an die Beseitigung der Schäden machen konnte. Unterstützt von den Reinigungskräften, den Damen der Essensausgabe und einigen Schülern wurden Tische und Stühle gereinigt, Bücher und Dokumente aus den betroffenenen Räumen gesichtet. Das Archiv und der Fitnessraum mussten komplett beräumt werden. Aus den Räumen im Turm mussten alle Schränke herausgeräumt und der PVC-Belag entfernt werden. Selbiges im Altbau.

Alle haben fleißig angepackt und somit konnten die ersten Schäden zügig beseitigt werden. Dennoch können die betroffenenen Räume vorerst nicht benutzt werden, müssen trockengelegt und baulich instand gesetzt werden.

Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz!

(Patrick Triemer)

 

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Tanzania-Wochenende in Niederndodeleben 2018

 

Schon viele Jahre treffen sich die Mitglieder der Tanzania-AG im Frühjahr im Mauritiushaus in Niederndodeleben. Freitag nach dem Unterricht bis Sonntagmittag warten auf die Schüler der 5. bis 11. Klasse verschiedene Workshops. Als Seminarleiter konnten wir in diesem Jahr die ehemaligen Martineer Susann Küster-Karugia und Philipp Schulze gewinnen. Themen waren Jugendkultur und HipHop in Tanzania, Kwaito tanzen mit eigener Performance, Kiswahili- Sprachkurs, Landeskunde und interkulturelles Lernen. Verschiedene Methoden lassen uns spielend lernen, es soll ja auch Spaß machen! Höhepunkt war das Kochen auf dem offenen Feuer. Das Wetter hat auch mitgespielt und so ließen wir den Abend am Lagerfeuer ausklingen. DANKE - es hat wieder viel Freude bereitet und war ein schöner Höhepunkt im Schulalltag!

(A.Peters)

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Fremdsprachenasse wieder mit an der Spitze


Anlässlich der alljährlichen Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen reisten auch dieses Jahr wieder Schüler des Martineums am 17.04. nach Magdeburg.
Am frühen Nachmittag fuhren sie aufgeregt los und kamen gegen 14:00 Uhr am Austragungsort der Verleihung, einem großen Saal, den die Industrie und Handelskammer Magdeburg freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, an. Alle nominierten Teilnehmer fanden sich in diesem Saal ein. Nach so einigen „kurzen“  Eröffnungsreden allerlei „wichtiger Offizieller“ begann die Juryvorsitzende Frau Theresa Berthelmann mit der heiß ersehnten Siegerehrung.

Zuerst wurden die 1. - 4. Platzierten in der Kategorie „Solo Beitrag“ geehrt. Unter ihnen befanden sich auch 3 Martineer. Carolin Steeger und Marie Schmidt (beide Klasse 10) konnten jeweils zweite Landespreise in den Sprachen Englisch und Russisch erkämpfen und Lisa Malin Kiene hat in Englisch einen beachtlichen 4. Platz belegt, denn sie startete als Neuntklässlerin.
Carolin und Marie haben sich mit ihrer hervorragenden Punktzahl einen Platz im Landesseminar im Sommer gesichert, wo sie mit Muttersprachlern „Spezialtraining“  erleben und dürfen darüber hinaus mit allen Preisträgern Deutschlands als Auszeichnung 4 Tage in London verbringen. 


Danach stieg die Spannung bei den Teams.  Zuerst spielte die Latein Gruppe von Herrn Triemer einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Beitrag Unum alterum „Iudicium Paridis“ vor und erhielt für diesen den zweiten Landespreis. Mehrsprachig punkten konnten die Schüler der AG BWF von Frau Mattstedt und Herrn Lenz mit dem Stück „Ancient Glory“ und diese erhielt ebenfalls einen zweiten Landespreis.

 

 

 

 

 

 

 


Die Gewinner des Tages waren aber Frau Timme und ihr Russisch Kurs 11/ 12 mit ihrer Präsentation «Всё в твоих руках ... и успех ... и будущее ... и любовь», die einen Sonderpreis erhielt und einmal mehr deutlich gemacht hat, dass man in Klasse 12 trotz Abiturvorbereitung noch tolle Zusatzerfolge erreichen kann.

 

 

 

 

 

 

 


Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle aber an Konstantin Lesnych und Leon Krebs (Klasse 11) ohne deren geduldige und professionelle technische Betreuung diese Ergebnisse nicht möglich gewesen wären.

Vielen Dank aber auch an alle Schüler, die ihre Freizeit geopfert haben. Die Mühe hat sich offenbar gelohnt.
Es ist schön, uns Martineer in einer Reihe mit Spezialgymnasien in Magdeburg, Halle und Schulpforta zu wissen. Deshalb ebenfalls Hut ab vor unseren Fremdsprachenlehrern, die offenbar tolle Arbeit leisten.    


Applaus, Applaus!                          
Beate Mattstedt
Jurymitglied BWF Sachsen-Anhalt

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Schüleraustausch mit Frankreich

 

Lange erwartet und herbeigesehnt – am Dienstag, den 14. März, ging es um 20 Uhr los in Richtung Frankreich. Das Ziel war zum wiederholten Mal das Collège „Saint Joseph“ in Ernée in der Region Pays de la Loire, mit dem uns seit 2000 eine Schulpartnerschaft verbindet.
25 Schülerinnen und Schüler des Martineum sowie der Sekundarschule am Gröpertor  wollten erkunden, wie es sich in Frankreich leben lässt, wie der Schulalltag und das tägliche Leben in diesem eher ländlichen Raum sind – so wie im Lehrbuch beschrieben und von den Lehrern immer wieder beschworen und erzählt, oder doch ganz anders? Und natürlich – komme ich mit meinen französischen Sprachkenntnissen zurecht?
Auf der Hinfahrt besuchten wir am Mittwoch Vormittag erst einmal eines der Wahrzeichen in der Nähe : die Abtei auf dem Mont Saint Michel inmitten des Wattenmeeres.
Gegen 17 Uhr erreichten wir das Collège, wo alle mit ihren Gastfamilien bekanntgemacht wurden und den ersten Abend alleine bewältigen mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 


Die kommenden zwei Tage waren mit vielen Vorhaben gefüllt: Schulbesichtigung, Unterrichtsbesuch, Mittagessen in der neu gestalteten Kantine  (jetzt mit Selbstbedienung), einer Stadtrallye, um Ernée zu erkunden, und einer Besichtigung der Burg in Fougères, bei der die Schüler selbst als Schlossherr,  Burgfräulein oder Ritter agieren durften. Freitags um 16.45 Uhr war Schulschluss und dem Wochenende in den Gastfamilien stand nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach einem erlebnisreichen Wochenende (Besuche in Saint-Malo, Schwimmen, Shoppen, Lasergame, Bowling, gemeinsam kochen und essen, Musik hören…) feierte die Schule am Montag den Namenstag des heiligen Joseph, an dem alle Schüler verschieden Workshops besuchen konnten.
Das gemeinsame Foto im Stadion, für das Schüler und Lehrer die Buchstaben STJO darstellten, war schon eine Herausforderung, vor allem aufgrund der sehr kühlen und regnerischen Witterung.
An diesem letzten gemeinsamen Nachmittag hieß es: wir besuchen einen Ziegenhof! Nachdem sich die Nasen an den kräftigen Geruch im Ziegenstall gewöhnt hatten und Streicheleinheiten an die kleinen Ziegen verteilt wurden, gab es eine kurze Lehrstunde mit Quiz zur Käseherstellung. Einige deutsche Familien freuten sich sicher über den frischen Ziegenkäse, der als Souvenir mitgebracht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, der 20 März, 5.40 Uhr vor dem collège: für französische Schüler echt eine Herausforderung, so früh aufzustehen, um die „corres“ (Gastschüler) zu verabschieden.
Wir wollten auf der Heimfahrt noch einen Zwischenstopp in Paris einlegen. So hieß es „Au revoir“ sagen – mit der Aussicht, dass unsere französischen Freunde ja in knapp 14 Tagen nach Halberstadt kommen würden. Gegen 10 Uhr erreichten wir endlich die französische Hauptstadt.
PARIS - la Tour Eiffel (mittlerweile eingezäunt und schwer bewacht), das Kaufhaus Galéries Lafayette mit der Aussichtsplattform, l’Opéra Garnier (die mit dem Phantom), Fahrten mit der métro, das Ufer der Seine, Notre Dame, le Louvre, la Place de la Concorde und endlich: les Champs Élysées  mit den vielen Geschäften (und ihren Taschenkontrollen) – wir waren da, sind vorbeigegangen, haben vieles gesehen und noch das eine oder andere Mitbringsel erstanden …  Zum Abschied blinkte uns der Eiffelturm noch mit seinen tausenden Lichtern zu.
Wir erlebten eine interessante Zeit in Frankreich, haben Freundschaften geschlossen  – und erwarteten voller Spannung den Gegenbesuch unserer französischen Freunde.
(Sigrun Knopf)

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