Fremdsprachenasse wieder mit an der Spitze


Anlässlich der alljährlichen Preisverleihung des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen reisten auch dieses Jahr wieder Schüler des Martineums am 17.04. nach Magdeburg.
Am frühen Nachmittag fuhren sie aufgeregt los und kamen gegen 14:00 Uhr am Austragungsort der Verleihung, einem großen Saal, den die Industrie und Handelskammer Magdeburg freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, an. Alle nominierten Teilnehmer fanden sich in diesem Saal ein. Nach so einigen „kurzen“  Eröffnungsreden allerlei „wichtiger Offizieller“ begann die Juryvorsitzende Frau Theresa Berthelmann mit der heiß ersehnten Siegerehrung.

Zuerst wurden die 1. - 4. Platzierten in der Kategorie „Solo Beitrag“ geehrt. Unter ihnen befanden sich auch 3 Martineer. Carolin Steeger und Marie Schmidt (beide Klasse 10) konnten jeweils zweite Landespreise in den Sprachen Englisch und Russisch erkämpfen und Lisa Malin Kiene hat in Englisch einen beachtlichen 4. Platz belegt, denn sie startete als Neuntklässlerin.
Carolin und Marie haben sich mit ihrer hervorragenden Punktzahl einen Platz im Landesseminar im Sommer gesichert, wo sie mit Muttersprachlern „Spezialtraining“  erleben und dürfen darüber hinaus mit allen Preisträgern Deutschlands als Auszeichnung 4 Tage in London verbringen. 


Danach stieg die Spannung bei den Teams.  Zuerst spielte die Latein Gruppe von Herrn Triemer einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Beitrag Unum alterum „Iudicium Paridis“ vor und erhielt für diesen den zweiten Landespreis. Mehrsprachig punkten konnten die Schüler der AG BWF von Frau Mattstedt und Herrn Lenz mit dem Stück „Ancient Glory“ und diese erhielt ebenfalls einen zweiten Landespreis.

 

 

 

 

 

 

 


Die Gewinner des Tages waren aber Frau Timme und ihr Russisch Kurs 11/ 12 mit ihrer Präsentation «Всё в твоих руках ... и успех ... и будущее ... и любовь», die einen Sonderpreis erhielt und einmal mehr deutlich gemacht hat, dass man in Klasse 12 trotz Abiturvorbereitung noch tolle Zusatzerfolge erreichen kann.

 

 

 

 

 

 

 


Ein besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle aber an Konstantin Lesnych und Leon Krebs (Klasse 11) ohne deren geduldige und professionelle technische Betreuung diese Ergebnisse nicht möglich gewesen wären.

Vielen Dank aber auch an alle Schüler, die ihre Freizeit geopfert haben. Die Mühe hat sich offenbar gelohnt.
Es ist schön, uns Martineer in einer Reihe mit Spezialgymnasien in Magdeburg, Halle und Schulpforta zu wissen. Deshalb ebenfalls Hut ab vor unseren Fremdsprachenlehrern, die offenbar tolle Arbeit leisten.    


Applaus, Applaus!                          
Beate Mattstedt
Jurymitglied BWF Sachsen-Anhalt

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Schüleraustausch mit Frankreich

 

Lange erwartet und herbeigesehnt – am Dienstag, den 14. März, ging es um 20 Uhr los in Richtung Frankreich. Das Ziel war zum wiederholten Mal das Collège „Saint Joseph“ in Ernée in der Region Pays de la Loire, mit dem uns seit 2000 eine Schulpartnerschaft verbindet.
25 Schülerinnen und Schüler des Martineum sowie der Sekundarschule am Gröpertor  wollten erkunden, wie es sich in Frankreich leben lässt, wie der Schulalltag und das tägliche Leben in diesem eher ländlichen Raum sind – so wie im Lehrbuch beschrieben und von den Lehrern immer wieder beschworen und erzählt, oder doch ganz anders? Und natürlich – komme ich mit meinen französischen Sprachkenntnissen zurecht?
Auf der Hinfahrt besuchten wir am Mittwoch Vormittag erst einmal eines der Wahrzeichen in der Nähe : die Abtei auf dem Mont Saint Michel inmitten des Wattenmeeres.
Gegen 17 Uhr erreichten wir das Collège, wo alle mit ihren Gastfamilien bekanntgemacht wurden und den ersten Abend alleine bewältigen mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 


Die kommenden zwei Tage waren mit vielen Vorhaben gefüllt: Schulbesichtigung, Unterrichtsbesuch, Mittagessen in der neu gestalteten Kantine  (jetzt mit Selbstbedienung), einer Stadtrallye, um Ernée zu erkunden, und einer Besichtigung der Burg in Fougères, bei der die Schüler selbst als Schlossherr,  Burgfräulein oder Ritter agieren durften. Freitags um 16.45 Uhr war Schulschluss und dem Wochenende in den Gastfamilien stand nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

 

 

 

 


Nach einem erlebnisreichen Wochenende (Besuche in Saint-Malo, Schwimmen, Shoppen, Lasergame, Bowling, gemeinsam kochen und essen, Musik hören…) feierte die Schule am Montag den Namenstag des heiligen Joseph, an dem alle Schüler verschieden Workshops besuchen konnten.
Das gemeinsame Foto im Stadion, für das Schüler und Lehrer die Buchstaben STJO darstellten, war schon eine Herausforderung, vor allem aufgrund der sehr kühlen und regnerischen Witterung.
An diesem letzten gemeinsamen Nachmittag hieß es: wir besuchen einen Ziegenhof! Nachdem sich die Nasen an den kräftigen Geruch im Ziegenstall gewöhnt hatten und Streicheleinheiten an die kleinen Ziegen verteilt wurden, gab es eine kurze Lehrstunde mit Quiz zur Käseherstellung. Einige deutsche Familien freuten sich sicher über den frischen Ziegenkäse, der als Souvenir mitgebracht wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch, der 20 März, 5.40 Uhr vor dem collège: für französische Schüler echt eine Herausforderung, so früh aufzustehen, um die „corres“ (Gastschüler) zu verabschieden.
Wir wollten auf der Heimfahrt noch einen Zwischenstopp in Paris einlegen. So hieß es „Au revoir“ sagen – mit der Aussicht, dass unsere französischen Freunde ja in knapp 14 Tagen nach Halberstadt kommen würden. Gegen 10 Uhr erreichten wir endlich die französische Hauptstadt.
PARIS - la Tour Eiffel (mittlerweile eingezäunt und schwer bewacht), das Kaufhaus Galéries Lafayette mit der Aussichtsplattform, l’Opéra Garnier (die mit dem Phantom), Fahrten mit der métro, das Ufer der Seine, Notre Dame, le Louvre, la Place de la Concorde und endlich: les Champs Élysées  mit den vielen Geschäften (und ihren Taschenkontrollen) – wir waren da, sind vorbeigegangen, haben vieles gesehen und noch das eine oder andere Mitbringsel erstanden …  Zum Abschied blinkte uns der Eiffelturm noch mit seinen tausenden Lichtern zu.
Wir erlebten eine interessante Zeit in Frankreich, haben Freundschaften geschlossen  – und erwarteten voller Spannung den Gegenbesuch unserer französischen Freunde.
(Sigrun Knopf)

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Frühjahrsputz 2018 - Die Klasse 9d war wieder mit dabei

 

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Klasse 9d am Frühjahrsputz in Halberstadt für eine schönere und saubere Stadt. Gesäubert wurde der Torteich, die Promenade und große Teile des August-Heine-Weges. Hier war jedoch auf Höhe des "Parkplatzes" die Vermüllung so enorm, dass dies nicht innerhalb der zur Verfügung stehenden Stunde bewältigt werden konnte. Es war wieder einmal erschreckend, wieviel Müll von unseren Mitbürgern einfach in die Natur geworfen und gekippt wird.

(Patrick Triemer)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Benefizveranstaltung am Martineum „Kulturallerlei“
 

Zum diesjährigen „Kulturallerlei“ am 22.03.2018 fanden sich interessierte Eltern, Schüler und Freunde des Martineums ein, um sich gemeinsam an den Darbietungen unserer Talente zu erfreuen. Vom 5. Klässler, der sein im Rahmen der AG Blechinstrumente kürzlich erworbenes Können beim Trompetenspiel bewies, bis hin zum ehemaligen Martineer, der in seinem Poetry Slam zeigte, dass bislang unentdeckte Stärken nicht immer von herausragender Bedeutung im Klassenraum sind, wohl aber im Leben danach. Ein buntes zweistündiges Potpourri an Gesang und Instrumentalspiel wurde geboten und erfuhr Wertschätzung durch die Spendenbereitschaft unserer Gäste: 330 Euro wurden an diesem Tag gesammelt! Zu guter Letzt informierten die Mitglieder der Tansania-AG über das aktuelle Projekt, an welchem das Martineum Gymnasium gemeinsam mit der tansanischen Partnerschule Lupalilo Secondary School arbeitet: den Bau einer Mensa. Um zu vermeiden, dass die Schüler unserer Partnerschule ihre Mittagsmahlzeit im Freien zu sich nehmen müssen, was insbesondere während der Regenzeit problematisch ist, sammelte die Lupasec mittels eines Crowdfundings Geld, stellte selbst Lehmziegel her und schlug Holz im schuleigenen Wald.

Ein weiterer finanzieller Beitrag des Martineums wurde durch den Verkauf von Frühblühern in selbstbemalten Töpfen gewährleistet. Diese Töpfe mit typisch tansanischen Mustern wurden in einem Workshop mit der tansanischen Künstlerin Baraka Mengele gestaltet. 87 Euro konnten somit die Spendenkasse auffüllen.
Noch in diesem Schuljahr wird erneut der Lupalilo Benefizlauf durchgeführt, um unserem gemeinsamen Ziel ein weiteres Stück näher zu kommen: Bildung für alle und zwar unter bestmöglichen Bedingungen!
(Katrin Rehfeld)

 

 

 

 

 

 

 

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Evviva Roma 2018

Der Unterrichtsalltag eines Lateinschülers ist normalerweise alles andere als ein Feuerwerk lebensnaher Spannung. Aber ein mal im Jahr machen sich die Lateinkurse der elften Klasse auf den Weg nach Rom, also mitten in den Kern der untergegangen Kultur, von der man als Schüler so oft liest und hört.
Die Reise begann am fünften März, fast schon selbstverständlich, in den frühen Morgenstunden, damit wir, also die Lateiner der elften Klassen sowie Frau Seetge, Herr Triemer und Herr Seyffert, pünktlich vom Flughafen Berlin Schönefeld in Richtung der italienischen Landeshauptstadt abheben konnten. Einmal sicher in Rom angekommen bezogen wir unser tolles Hotel, das fast direkt in der römischen Innenstadt gelegen war, wodurch wir alle großen Ziele der Stadt zu Fuß erreichen konnten.
Noch am selben Tag ging es dann ab, mitten hinein in das, was die alten Römer uns hinterlassen hatten. Im Kolosseum und dem Forum Romanum wurde uns nun das erste Mal wirklich vom Anschauen und Anfassen hautnah klar, über was wir so lange im Unterricht gesprochen haben.
Auch in den folgenden Tagen besuchten wir die verschiedensten typisch römischen Ziele, egal ob nur aus alter Zeit bekannt oder bis heute beliebte Treffpunkte. Von antiken Thermen über Kirchen bis hin zu öffentlichen Plätzen bekamen wir die ewige Stadt in allen Facetten zu sehen.

Außer Ruinen durften wir in den Kapitolinischen Museen und dem Palazzo Massimo auch andere Stücke wie Wandbilder und Alltagsgegenstände aus original römischer Zeit bestaunen.
Natürlich konnten wir neben dem klassischen Kulturprogramm auch die typisch italienische Dolce Vita erleben: Beim gemeinsamen Essen genossen wir Pasta und Pizza im italienischen Flair. Und bestellt haben wir natürlich (unter mächtiger Mithilfe Herrn Seyfferts) auf Italienisch.
Nach fünf anstrengenden, aber beeindruckend schönen Tagen machten wir uns ein letztes mal auf den Fußmarsch zur Statione Termini und traten unsere Reise in Richtung Heimat an.
Mit nach Deutschland gebracht haben wir, neben ein Paar Souvenirs, eine Menge an Endrücken und Erfahrungen, die – ich persönlich zumindest – auf keinen Fall missen möchte. Eine rundum gelungene Reise, für deren Unterstützung wir auch dem Altphilologenverband und dem Förderverein des Martineum danken.
Auf noch viele weitere solcher tollen Reisen.
Evviva Roma!
(Vincent Wagener, Claudia Bäuerlein)


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