„Mathe-Martineer“ in Magdeburg


Anlässlich des Landesfinales der 58. Mathematik-Olympiade reisten Johannes Schmidt (Klasse 5), Lena Hiller (Klasse 7) und Elisabeth Halbach (Klasse 8) am 22. und 23. Februar 2019 nach Magdeburg, um sich in der zweitägigen Klausur mit den besten Nachwuchs-MathematikerInnen des Landes zu messen. Moralische und mathematische Unterstützung leisteten dabei Herr Dr. Becker und Herr Wohlfarth.
An beiden Wettbewerbstagen werden jeweils drei Aufgaben in 270-minütigen Klausuren bearbeitet, in denen die TeilnehmerInnen all‘ ihr mathematisches Können und ihre Spitzfindigkeit unter Beweis stellen.
Trotz sehr guter Leistungen haben unsere SchülerInnen die Podestplätze leider knapp verpasst und mussten sich in diesem Jahr der Konkurrenz geschlagen geben. Nichtdestotrotz: „Nach der Mathematik-Olympiade ist vor der Mathematik-Olympiade.“ In diesem Sinne beglückwünschen wir Johannes, Lena und Elisabeth zur erfolgreichen Teilnahme beim Landesfinale und freuen uns schon auf’s nächste Jahr.

(Fachschaft Mathematik)

________________________________________________________________________________

Erfolgreiche JungforscherInnen in Stendal

 

Acht SchülerInnen unserer Schule machten sich am Mittwoch, den 27.02. für zwei Tage nach Stendal auf zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Unter dem Motto „Frag nicht mich - Frag Dich“ fand dieser in der Katharinenkirche statt, wo ingesamt 41 Projekte an den Start gingen.

Die Preise wurden in den zwei Wettbewerben „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ (15 - 21 Jahre) in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vergeben.

 

Für das Martineum holten Lucy Kruse und Tessa Heimbrodt in der Kategorie Chemie den zweiten Platz mit dem Projekt „Extraktion von Koffein aus Tee“. Dabei untersuchten sie den Koffeingehalt verschieder Schwarz- und Grünteesorten. Sie extrahierten das reine Koffein aus den Tees mit Hilfe von Dichlormethan. Zusätzlich war es ihnen möglich im grünen Labor Gatersleben die Tees durch Fotometrie auf die Koffeinkonzentration zu untersuchen. Dabei stellten sie fest, dass günstigere Hausmarkentees teilweise mehr Koffein beinhalten als die teureren Markentees. Als Muntermacher würden die günstigeren Tees also vollkommen ausreichen.

 

In den Geo- und Raumwissenschaften untersuchten Bahram und Arman Nourani die Atmosphäre von Afghanistan auf Luftverschmutzungen aus den großen Nachbarländern, wie China, Iran und Pakistan. Dafür nutzten sie die frei zugänglichen Daten der Sentinel-Satelliten im Rahmen des Copernicus-Programms. Dort kann man die Konzentration von beispielsweise Methan, Ammoniak, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid usw. sowie die Bewegungen dieser Schadstoffe in der Atmosphäre untersuchen. Sie kamen zu dem Schluss, dass (entgegen der ursprünglichen Annahmen) die Hochgebirgslage ihres Heimatlandes, sowie der Westwind vor allem Einträge aus Iran bringt, die starken Verschmutzungen aus China, Indien und Pakistan aber nach Osten weggetragen werden. Für die Darstellung ihrer Ergebnisse erhielten sie ebenfalls den zweiten Platz.

 

Emma Borst, Janik Hesse und Niklas Tinnefeld vertraten das viel beachtete Thema „Solarenergie und Smart Grid am Martineum Halberstadt“ im Fachgebiet Technik. Sie untersuchten, ob die Ausstattung unserer Schuldächer mit Solarzellen ausreichen würde, um den Jahresstrombedarf des Martineums zu decken. Die zentrale Erkenntnis ist, dass wir unseren jährlichen Strombedarf von etwa 182000 kWh mit einer Solarfläche von 840 m² decken könnten. Da wir sogar über 1070 m² Dachfläche mit Südausrichtung haben, würden wir Überschussstrom erzeugen, der über ein Smart Grid die Nachbarhäuser unserer Schule versorgen könnte. Solch eine Anlage würde sich auf einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren amortisieren und unseren Schulstrom deutlich grüner machen. Von den Juroren und den Wirtschaftsvertretern kamen viele Hinweise zur Umsetzung eines solchen Vorhabens. Die drei JungforscherInnen erhielten den Sonderpreis für erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

 

Georg Koch startete mit seinem Thema „Die Wellenfunktionen des Wasserstoffs“ ursprünglich in der Physik, wurde jedoch am Wettbewerbstag in die Kategorie Mathematik/Informatik umgelegt.

Dort gewann er den ersten Preis und wird als Regionalsieger auch am Landeswettbewerb in Magdeburg teilnehmen. In seiner Arbeit löste er numerisch die Schrödingergleichung, um die quantenmechanischen Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Elektronen in einem Wasserstoffatom zu berechnen. Seine Resultate verglich er mit den analytisch zugänglichen Lösungen, um anschließend das nur noch numerisch behandelbare Verhalten von Elektronen im Wasserstoffplasma zu untersuchen. Hier konnte er zeigen, dass bei Kompression von Wasserstoff auf das 4000-fache seiner Ursprungsdichte die Elektronen vom Kern delokalisieren, was man eindrucksvoll am Betragsquadrat der zughörigen Wellenfunktionen der Orbitale sehen kann.

 

Für die gemeinsame Leistung unserer vier Projekte wurde uns zusätzlich ein Schulpreis verliehen, welcher nicht nur einen Pokal, sondern auch finanzielle Anschubmittel für kommende Projekte beinhaltet.

An dieser Stelle möchten wir den SchülerInnen danken, welche diese Projekte mit auf den Weg gebracht haben: in der Chemie Marlene Köhler und auf dem Gebiet der Technik Jakob Bücking, Michelle Heinemann und Charlotte Rieger.

Wir gratulieren den Preisträgern zu ihren tollen Leistungen und wünschen Georg viel Erfolg beim Landeswettbewerb. Alle interessierten SchülerInnen unserer Schule möchten wir herzlich einladen, sich bei Interesse an einem eigenen Projekt bei uns zu melden.

(Steve Wohlfarth und Dr. Andreas Becker)

____________________________________________________________________________________________________

Schulschachmeisterschaft

 

In der Gruppe der 5.-7.-Klässler gratulieren wir:

Platz 1: Johannes Bode | Platz 2: Julian Eckhardt | Platz 3: Leopold von Löbbecke.

 

In derGruppe der 8.-11.-Klässler gratulieren wir:

Platz 1: Johannes Lodahl | Platz 2: Clemens Schlichthaar | Platz 3: Levin Kraatz.

_______________________________________________________________________

Wandelbar und professionell


So kamen Georgi& Kokott mit drei verschiedenen Programmen für die Schüler der sechsten, siebten, achten, elften und zwölften Klassenstufen unserer Schule daher. Die beiden Vollblutmusiker warteten mit einem - den Umständen geschuldeten – „übersichtlichen“ Bühnenbild und einer beachtlichen Leistung hinsichtlich ihrer Textauswahl, Instrumentalbeherrschung, Gesangsleistung und der Interaktion vor allem mit dem jüngeren Publikum auf.
Die Sechstklässler lernten aus und mit Fabeln verschiedener Dichter, wie leicht man die Handlungen von Tieren auf die menschliche Gesellschaft übertragen kann und waren in ihrem Urteil über die dargebotenen Geschichten sowohl kreativ als auch kritisch. Miteinander gesungen wurde natürlich auch.
Bei der Mittelstufe standen dann Balladen auf dem Programm; kurzweilig an- und abmoderiert und mit sicherem Gespür dafür, wie der Draht zu den Jugendlichen zu finden ist, ließen die beiden Musiker diese besondere Kombination dreier literarischer Gattungen in den Ohren und vor Augen der Martineer zum Leben erwachen.
Am Nachmittag hatte die Sekundarstufe II Gelegenheit, die Aktualität der Texte von  Heinrich Heine live zu erleben und, ebenso wie die Gäste am Vormittag auf hohem musikalischen Niveau dargeboten zu bekommen. Einige der älteren Schüler hatten gewiss eine andere Art von Vorstellung („richtiges Theater“ mit fortlaufender Handlung) erwartet, zollten aber nichtsdestotrotz den beiden Akteuren Respekt.
Alle drei Veranstaltungen lassen sich gut in den Deutschunterricht integrieren; auch fächerübergreifende Arbeit sind in den nächsten Jahren denkbar.
Kokott & Georgi werden wieder am Martineum zu Gast sein, so viel ist klar.

(Frau Meyer-Thomas)

____________________________________________________________________________________

Seminarcampus mit dem Fachwerkzentrum Quedlinburg

 

im Rahmen des Projektes "Sharing Heritage – Sharing Work – Sharing Community" führt das Deutsche Fachwerkzentrum vom 15.07. bis 26.07.2019 einen zweiwöchigen Seminarcampus für Schüler, Auszubildende und Studenten durch, mit den Schwerpunkten "Traditionelle Handwerkstechniken in der Restaurierung" im Tischler-, Steinmetz- sowie Maler- und Restaurierungshandwerk, "Verformungsgetreues Bestandsaufmaß mittels Tachymeter", begleitet durch Vorlesungsreihen und Exkursionen.

 

Weitere Informationen findet ihr hier: PROJEKTBESCHREIBUNG und SEMINARPLAN

 

Interessierte Schüler melden sich bei Herrn Triemer.

_________________________________________________________________________________