Dank und Ansporn für andere – Beste Martineer 2018


Am 19.6.2018 fand in der Aula des Gymnasiums Martineum die Festveranstaltung statt, mit der traditionell jährlich diejenigen geehrt werden, welche alles von sich geben- und mehr, um nicht nur für sich selbst zu wirken, sondern auch auf andere auszustrahlen!
Musikalisch eingeleitet mit den Klängen von „All of me“  begann dieses von allen Eingeladenen und anderen Anwesenden mit Spannung erwartete besondere Ereignis, dass nur wenige Auserwählte jährlich miterleben dürfen.
Dem Liedtitel gedenkend dankte der Schulleiter Herr Pasderski allen Ausgezeichneten dafür, dass sie mit ihrem Fleiß, Talent, der Teilnahme an Landes- und Bundeswettbewerben sowie sozialem Engagement dafür sorgen, dass das Martineum als etwas Besonderes wahrgenommen wird.
Jakob Bücking, der von seinem Laudator Dr. Becker mit einem symbolischen Augenzwinkern als das „Gesamtkonzept des mündigen, reflektierten und engagierten Schülers“ besonders für seine außerordentlichen Leistungen im Bereich Physik geehrt wurde, durfte die Auszeichnung als Erster entgegennehmen.
Wie allen anderen zu Ehrenden wurde auch Henriette Loose ein besonders hohes Maß an Engagement, Empathie und soziale Kompetenz zugesprochen, als Frau Peters als Laudatorin die jahrelange außerordentliche Entwicklung dieser an Fragen des globalen Lernens interessierten Schülerin in einer Reihe von Anekdoten Revue passieren ließ.
Das Alte zu bewahren und zugleich alles Neue zu wollen - mit der sich anschließenden Rezitation endete der erste Auszeichnungsblock in beinahe atemloser Stille.
Und mit der Macht der Worte ging es weiter: Frau Brückner ehrte das langjährige Mitglied der Theater-AG Hermine Burow wegen ihrer Kreativität und Spielfreude und bescheinigte ihr hohes Einfühlungsvermögens in zunehmend komplexere Rollen. Den „Jungs im Backstagebereich“ Justin Nierig und Vincent Wagener, welche durchaus schon mal eine Aufführung lang in Bauchlage verharren, um technische Ausfälle zu kompensieren, dankte die Laudatorin für solides Wissen und Können gepaart mit Professionalität. Am Abend der Ehrung wurden ihnen beste Voraussetzungen für ihre erfolgreiche berufliche Zukunft bescheinigt.
Und damit standen sie nicht allein - nachdem Nico Fuchs, sich selbst auf der Gitarre begleitend, musikalisch zur nächsten Auszeichnung übergeleitet hatte, wurde Laura Höhren von Herrn Triemer  für ihr soziales Engagement geehrt. Ehrenamtlich engagiert sich die Zehntklässlerin seit Jahren über die Grenzen der Arbeitsgemeinschaft gegen soziale Kälte hinaus im Rauhen Haus und ermutigt ihre Mitschüler dazu, anderen dabei zu helfen auf eigenen Beinen stehen zu können.
„Ihrem“ besten Martineer, dem Abiturienten Ole Grienitz (der nach seiner eigenen Auszeichnung noch selbst spontan für einige persönliche Dankesworte hinter das Rednerpult schlüpfte) wünschte Frau Kruse streitbare, den Lehrer fordernde Schüler und entwarf während ihrer Laudatio das Bild eines ständig hinterfragenden, kritischen, aber eben vor allem Ideen gebenden jungen Menschen, dessen dauerhaftes schulisches wie außerschulisches musikalisches Engagement sowie von ihm in Eigenregie organisierte Schulveranstaltungen aus einer Reihe anderer Interessen und Talente herausragen.
Der Gedanke, dass Bücher Ausblicke in eine größere, neue Welt eröffnen und man diese besonderen Begleiter nur finden müsse, rundete die anschließend von Lilli Kaas vorgetragene Rezitation ab. Und da man zum Sprachenlernen neben Zielstrebigkeit und Talent, Ausdauer und Ehrgeiz eben auch in den meisten Fällen Bücher benötigt, bildete der Vortrag dieser Eigenkomposition einer ehemaligen Martineerin ( Jessica  Feider) den perfekten Übergang zum nächsten Auszeichnungsblock.
Frau Mattstedt plauderte aus dem Bundeswettbewerb- Fremdsprachen- Nähkästchen und die Anwesenden erfuhren, was Helene Fischer, Angelina Jolie und die Duchess of Cambridge gemeinsam haben: Alle drei verhalfen den besten Martineern Marie Schmidt, Carolin Steeger und Ann-Sophie von Alten zu zweiten Landespreisen, weil die drei Schülerinnen eben diese drei Persönlichkeiten für ihre kreativ sprachlich- medial visualisierten Beiträge auswählten.
„People help the people“ – zunächst sanfte, dann aber an Intensität zunehmende Klänge erfüllten die Aula, ließen Gänsehaut-Feeling aufkommen.
Dass die als letzte zu Ehrende nicht mit einer Auszeichnung gerechnet hatte, sondern eigentlich als Laudatorin anwesend war, konnte Frau Peters nicht gänzlich überspielen. Für die Schärfung des globalen Verständnisses bei ihren Schülern, Umwelt- Demokratie- und Nachhaltigkeitsentwicklung,  sowie die Eröffnung zahlreicher Möglichkeiten, über den berühmten eigenen Tellerrand zu blicken, ehrte Frau Timme ihre langjährige Kollegin.
„Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen“- diese auf Kiswaheli  gesprochenen Worte bildeten den offiziellen Abschluss einer gelungenen Festveranstaltung, welche  nach dem offiziellen Foto und einer Eintragung ins Goldene Buch der Schule mit angenehmen Gesprächen in entspannter Atmosphäre ausklang.
(Aurelia Meyer-Thomas)

 

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"Fair bringt mehr - Mini goes Olympia"

 


Unter diesem Motto trafen sich am 13.6. Teams aus acht Schulen des Netzwerkes "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" in Quedlinburg. An verschiedenen Stationen ging es darum, als Gruppe gut zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen der Spaß-und Sportolympiade zu meistern. Insgesamt mussten 15 Stationen bewältigt werden, darunter Sommerski, Mehrlingssprung und Büchsenraten. Die Mitstreiter des Martineums, Lina, Mara, Leann (Klasse 5a), Lukas, Jonas, Daniel (Klasse 5b) und Stella (Klasse 5c) waren einhellig der Meinung: Das war ein tolles Erlebnis! Vielen Dank an die Organisatoren, der Regionalkoordination SOR-SMC Harzkreis, der Schulsozialarbeit der Bosseschule und an die AWO für das leckere Mittagessen.

(Birgit Löffelmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Projektwoche – Barcelona


Während der Projektwoche fuhren der Spanisch- und der Kunstkurs nach Barcelona. Das Flugzeug ist sonntagfrüh von Berlin aus losgeflogen, deshalb sind wir in der Nacht in Halberstadt abgefahren.


Am Morgen sind wir dann in Barcelona gelandet. Zuerst sind wir mit dem Bus zum Hotel gefahren. Dabei konnten wir erste Eindrücke über Barcelona sammeln. Am Hotel hatten wir unsere Koffer abgegeben und in einem Café haben wir einen Frühstücksplatz gefunden. An diesem Tag war ein Stadtspaziergang geplant. Wir haben den Arc De Triomf, den Park De La Ciutadella und das Parlament von Katalonien besichtigt und hinterher sind wir am Strand entlang gegangen. Obwohl der Tag sehr warm und sonnig war, war das Meerwasser trotzdem noch kühl. Am Abend aßen wir in einem Restaurant Tapas, die sehr lecker waren. Danach, am Ende des Tages, erforschten wir noch unseren Stadtteil, dabei haben wir ein Open-Air-Konzert gefunden. Alle Anwesenden haben mitgetanzt und mitgesungen. Es war sehr lustig und hat Spaß gemacht. Wir konnten zwar kein Wort verstehen, aber die Musik war schön.

Der Park Güell war am nächsten Tag unser erstes Ziel. Dieser Park wurde vom Architekten Antoni Gaudí erschaffen. Er ist sehr interessant und etwas Besonderes. Der Park liegt auf einem Berg, so kann man sehr schön über Barcelona sehen. In dem Park haben wir auch einem Straßenmusikanten zugeschaut. Danach sind wir den Berg weiter hinaufgegangen zur ehemaligen Luftabwehranlage „Bunkers del Carmel“. Von dort, oberhalb des Parks, hatten wir den schönsten Blick über Barcelona.  Dieser Platz ist sofort zu meinem Lieblingsplatz in Barcelona geworden. Anschließend haben wir Essen gekauft und es am Strand gegessen.


Der dritte Tag war der interessanteste. Am Morgen waren wir in einem Wohnhaus mit dem Namen La Pedrera. Das Haus wurde von Antoni Gaudí entworfen. Es ist ungewöhnlich, aber die Inneneinrichtung ist sehr praktisch. Auch heute noch wohnen Menschen in diesem Haus, so dass man nicht alles besichtigen kann. Vom Dach gibt es wunderschöne Ausblicke. Danach, am Nachmittag, waren wir in der Sagrada Família, der bekannten Kirche von Antonio Gaudí. Die Außenansicht wird dominiert von biblischen Figuren, der Innenraum der Kirche ist lichtdurchflutet und erinnert an die Natur (z.B. Säulen wie Bäume). Diese Kirche ist einzigartig und ich finde sie sehr schön und modern. Der Kirchenbau ist noch nicht beendet und soll bis zum Jahr 2026 dauern.


Das Highlight des vorletzten Tages war das Picasso Museum. Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Es gab zwar viel zu besichtigen in dem Museum, aber das waren überwiegend Skizzen und unbekannte Werke. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Am letzten Tag sind wir früh geflogen und waren am Mittag in Berlin. Wir mussten noch zwei Stunden auf unseren Bus warten, dann erst konnten wir nach Hause fahren. Abends waren wir dann wieder in Halberstadt. Die Reise hat mir gefallen und ich freue mich, dass ich daran teilnehmen konnte.

Dita Svarptstone (Austauschschülerin aus Lettland)


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Das Hoffest 2018

 

Auch in diesem Schuljahr lockte das Hoffest des Martineums wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern - aktuelle und ehemalige Schüler, Eltern, Großeltern, ehemalige Kollegen. Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, das alle Geschmäcker zufrieden stellte. Für Leib und Seele war gesorgt. Beste Voraussetzungen, um mit alten Weggefährten und ehemaligen Schülern ins Gespräch zu kommen. Den krönenden Abschluss bildete der gefeierte Auftritt der Lehrerband "Die Martinis".  Bis tief in die Abendstunden und weit über das offizielle Ende hinaus wurde gefeiert.

 

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Mit vereinten Kräften den Naturgewalten trotzen

 

Beim Unwetter am vergangenen Freitag wurde auch das Martineum in Mitleidenschaft gezogen. Die Wassermassen waren so gewaltig, dass sich vom Innenhof bis zur Diakonie ein See bildete. Wasser sucht sich bekanntlich seinen Weg und so drang es durch die Fenster in die Kellerräume der Schule ein sowie über die Lüflungsanlage in die Tiefgarage. Der Kellerbereich im Altbau wurde ca 3-4 cm unter Wasser gesetzt. In den Räumen im Turm standen die Räume knietief unter Wasser.

Sofort begannen einige Lehrkräfte, die noch vor Ort waren, zusammen mit den Reinigungskräften und einigen Schülern, die sich ebenfalls noch in der Schule aufhielten, den Kampf gegen das Wasser. Weitere Lehrkräfte und Schüler wurden zusammengetrommelt und so konnte das Wasser mit vereinten Kräften aus dem Bereich des Altbaus beseitigt werden. Im Bereich des Turms wurden anschließend alle Unterrichtsräume beräumt und die bisher noch verschont gebliebenen Bücher des Geschichts-Vorbereitungsraumes gerettet. Mit Hilfe einer Pumpe von Herrn Krebs konnte mit dem Abpumpen des Wassers begonnen werden. Die Feuerwehr traf aufgrund zahlreicher anderer Einsätze erst nach 20 Uhr ein und übernahm das Abpumpen.

Zurück blieb eine ca. 4 cm dicke Schicht aus Schlamm und Wasser, die von den Pumpen nicht mehr bewältigt werden konnte. Dies zu beseitigen übernahmen Lehrer und Schüler des Martineums am Samstag.

Für Montag wurde Unterrichtsausfall beschlossen, so dass das Kollegium sich an die Beseitigung der Schäden machen konnte. Unterstützt von den Reinigungskräften, den Damen der Essensausgabe und einigen Schülern wurden Tische und Stühle gereinigt, Bücher und Dokumente aus den betroffenenen Räumen gesichtet. Das Archiv und der Fitnessraum mussten komplett beräumt werden. Aus den Räumen im Turm mussten alle Schränke herausgeräumt und der PVC-Belag entfernt werden. Selbiges im Altbau.

Alle haben fleißig angepackt und somit konnten die ersten Schäden zügig beseitigt werden. Dennoch können die betroffenenen Räume vorerst nicht benutzt werden, müssen trockengelegt und baulich instand gesetzt werden.

Wir danken allen Helfern für ihren Einsatz!

(Patrick Triemer)

 

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