ENSA-Evaluierungskonferenz 2017

 

Dieses Jahr im Juni hatten wir wieder Besuch aus Tanzania. Über ein Jahr hatten wir für die Vorbereitung gebraucht und jetzt wurde es Zeit für die Nachbereitung. Die Evaluierungskonferenz von ENSA (Entwicklungspolitisches Schüleraustauschprogramm) fand in diesem Jahr für drei Tage in Templin statt. Wir trafen viele Schüler und Schulvertreter anderer Projekte aus ganz Deutschland, die mit Ländern wie Äthiopien, Südafrika oder Indonesien in Kontakt stehen. In Workshops konnten alle ihre Erfahrungen miteinander austauschen. Als Erstes stellten die Schüler ihre Projekte vor. Seminarleiter befragten uns z.B. über unsere Highlights, die Herausforderungen und gewonnene Erfahrungen.

 

Für uns persönlich war der Höhepunkte der Konferenz ein Workshop über das Lebenskonzept der indigenen Völker Lateinamerikas „Buon Vivir“. Die Hauptfrage dabei war: „Was ist ein gutes Leben?“ In Bolivien und Ecuador wurde diese Lebensphilosophie bereits in die Verfassung aufgenommen. Es geht dabei darum, dass der Mensch nicht über die Natur herrscht, sondern ein Teil von ihr ist. Die Frauen aus Chile und Bolivien, die uns das Konzept vorstellten, haben uns tief beeindruckt. Man spürte, dass sie mit sich und der Natur im Einklang leben. Ihre Kraft und Ausgeglichenheit schöpfen sie aus der Gemeinschaft, die in ihrem Lebensmodell eine große Rolle spielt

 

Besonders toll fanden wir auch, dass uns Jugendlichen zugehört wurde und unsere Anliegen sehr ernst genommen wurden. Außerdem war es schön, sich mit anderen Schülern und Lehrern über deren Projekten auszutauschen und einen Blick auf ihre Erfahrungen werfen zu können.

 

Zum gelungenen Abschluss der Konferenz lauschten wir angolanischen Liedern und einer Band aus Kamerun.

 

Schön, dass wir dabei sein durften.

 

(Marlene Köhler und Reneé Fiolka, Klasse 10)

 

 
 

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