Erfahrungsbericht aus dem Freiwilligenjahr an unserer Partnerschule in Tanzania

 

Der folgende Bericht stammt von einer Freiwilligen des Ev.-Luth. Missionswerkes Leipzig e.V. über ihre Arbeit in Tanzania an unserer Parterschule, der Lupalilo Secondary School.

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Fest der Völker

Am 14.7.2014 fand - bislang zum ersten, gewiss aber nicht zum letzten Mal – ein „Fest der Völker“ am Gymnasium Martineum statt. Eingeladen dazu hatten die Organisatoren sowohl die just am selben Tag angereisten Gäste aus China als auch die tansanischen Lehrer und Schüler, die zurzeit unserer Schule einen Besuch abstatten. Der geschmückte Innenhof bot aber nicht nur den weit Gereisten Platz und Gelegenheit, sich von der Vielzahl der Aktivitäten an unserer Schule zu überzeugen. Auch die Unesco-Beauftragten aller Klassenstufen und weitere Schüler , interessierte Eltern, Gasteltern, Gastgeber, Freunde und Förderer der Schule hatten den Weg an den Johannesbrunnen gefunden, um zwei Stunden lang dem bunten multikulturellen Treiben zuzuschauen. Durch das abwechslungsreiche Programm führten wieder einmal Nele Deike und Kenny Poggemann, die bereits beim Hoffest dafür gesorgt hatten, dass die Besucher wussten, welche Attraktionen im weiteren Verlauf auf sie warten würden. Nachdem Frau Schmidt den verbalen Startschuss gegeben hatte, entführten Trommelklänge der Sechstklässler alle Hofbesucher auf den Kontinent, aus dem die nächsten Aktiven stammten - mit einem Grußwort und typisch afrikanischem Gesang stellten sich die Schüler und Lehrer aus Lupalilo vor. Frau Brandt gelang es mit dem darauf folgenden Tanz schnell, viele der Anwesenden von den Sitzen auf die Beine zu holen und zum Mitmachen zu bewegen. Die Bläsergruppe gab einen Teil ihres aktuellen Repertoires zum Besten- die musikalischen Fortschritte sind mittlerweile gut hörbar und machen Hoffnung auf ein weiteres Anwachsen dieser Arbeitsgemeinschaft in den folgenden Jahren. Auch die Zumba AG heizte den Besuchern kräftig ein- die Tatsache, dass Musik aus der Konserve nicht immer vom PC angenommen wird, war ein leidiges Ärgernis, welches aber lediglich für eine knappe zeitliche Verschiebung dieses Show-Acts sorgte. In eine ganz andere Art von Kultur tauchten die Festbesucher ein, als die chinesische Schuldelegation sich mit einem Grußwort und Tanz, Gesang und Instrumentalbeiträgen in das Geschehen einbrachte. Rasch war auch der kleinste Zwischenraum auf der improvisierten Tanzfläche gefüllt, als unsere Freunde aus dem Land des Lächelns zeigten, mit welchen Hüpfspielen die Schulkinder dort ihre Pausen verbringen. Asiatisch blieb die Atmosphäre auch bei den beiden folgenden Programmteilen- Tai Chi und Karate vor Gästen aus der Region zu demonstrieren, aus dem diese Sportarten stammen, nötigte ausnahmslos allen Zuschauern großen Respekt ab. Die vietnamesische Tanzgruppe beendete schließlich mit ihrer Darbietung einen gelungenen Spätnachmittag.

Für die kulinarische Umrahmung sorgte die 11b, viele fleißige Helfer verfrachteten Tische und Stühle wieder ins Gebäude und nach wie im Flug vergangene zwei Stunden kehrte Ruhe auf dem Hof ein. Für alle diejenigen, die es bedauerten, dass nicht mehr Zeit für Gespräche mit einander und den Gästen aus China und Tansania zur Verfügung stand, sei gesagt, dass alle rasch zu einem weiteren vorab anberaumten Termin mussten und die Zeit wirklich drängte. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben… und wer das Martineum kennt, der weiß, dass es viele solcher Höhepunkte auch in den kommenden Jahren geben wird.

Jetzt warten auf uns die wohl verdienten Sommerferien. Habt viel Spaß und vergesst nicht, ab und zu auf unsere Homepage zu sehen, um auf dem Laufenden und VIELFÄLTIG zu bleiben.

 
(Frau Meyer-Thomas)  

 

 

Bildergalerie Fest der Völker

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Tanzania - Ein Austausch mit Nachhaltigkeitsgarantie

 

Tanzania-Gruppe 2013

 

Bereits 14 Jahre reicht die Geschichte des Tanzania-Projektes zurück. Grund genug einen Gesamtüberblick über dieses außergewöhnliche Projekt vorzulegen.

 

Einen ersten Einblick in alle grundlegenden Aktivitäten bis 2013 erhalten Sie durch diese Präsentation:

 

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Wenn Sie einen umfassenden Einblick in die Geschichte dieses Projektes mit allen beteiligten Organisationen und stattgefunden Aktivitäten wünschen, so werden Sie hier fündig:

 

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Oder hier

 

Tanzania-Gruppe 2013

 

 

Tanzania in Leipzig

 

Travel is the only thing you buy that makes you richer.“ Dieses häufig zitierte Sprichwort veranlasste mich an der Projektwoche Leipzig mit dem Thema „Eine Welt? Nachhaltige Entwicklung in globalen Kontexten“ unter der Leitung von Frau Rehfeld teilzunehmen. Um dem globalen Gedanken unseres Seminars sowie dem Martineum als UNESCO Projektschule Rechnung zu tragen, begleiteten uns einige SchülerInnen der Lupalilo Secondary School aus Tansania. Gemeinsam mit StudentInnen der Universität Leipzig besuchten wir eine Vorlesung, beschäftigten uns in den Universitätsseminaren mit erneuerbaren Energien und setzten uns im Rahmen von Feldstudien mit Globalisierung und Fair Trade auseinander. Dabei wurde das Seminarprogramm gekonnt mit interessanten Freizeitaktivitäten verbunden. So besuchten wir unter anderem den ökologischen Stadtgarten Annalinde, den Zoo Leipzig und das Völkerschlachtdenkmal. In dieser Woche erweiterte ich jedoch nicht nur mein Wissen bezüglich nachhaltiger Entwicklung, auch der Kulturaustausch kam nicht zu kurz. Da ich das erste Mal mit tansanischen SchülerInnen in Berührung kam, wurden mir die großen Unterschiede zwischen meiner und der afrikanischen Kultur sehr stark bewusst. Es war nicht immer leicht unterschiedliche Verhaltensweisen und Denkansätze zu verstehen und zu tolerieren, aber schlussendlich lernte ich, dass man nur durch direkten Kontakt voneinander und miteinander für eine gemeinsamen Zukunft lernen kann.

 

Carmen Hultsch, Klasse 11a

Halberstadt, den 12.07.2014

 

 

Habari Gani Martineer

 

Ende Juni begrüßen wir einige Tansanier für mehrere Wochen an unsere Schule. Dort findet dann erst einmal ein Begrüßungsfest in unserer Aula statt, wo auch alle Paten und Patinnen geladen sind.

Am 8.Juni fährt der Tansaniakreis wie im letzten Heft schon gesagt nach Niederndodeleben. Von dem was dort geschehen wird, will ich nun schreiben.

Die Tansanier und die Martiner werden dort gegen 14Uhr 30 ankommen. Dann wird eine Vorstellungsrunde in Tansanisch und Deutsch vorgenommen, damit sich Gäste und Gastgeber besser kennen lernen. Im Anschluss findet auch ein kleiner Sprachkurs statt, bei dem den Tansaniern die deutsche Sprache spielerisch näher gebracht wird. Nach dem Abendessen klingt der Tag mit Liedern und Gesprächen aus.

Am nächsten Tag erfolgt ein Sprachkurs in Swahili. Im darauf folgenden Seminar, wird dann eine landestypische Figur erstellt, von den Gästen und den Gastgebern und zu jeder Figur wird ein kleiner Text geschrieben, der am Ende des Seminars verglichen wird. Anschließend werden in einer Gruppenarbeit die Schulsysteme in den jeweiligen Ländern verglichen.

Am letzen Tag wird ein Landwirt in der Umgebung besucht, der einen Bericht über seinen persönlichen Werdegang und seinen Alltag hält. Nach dem Tee findet eine Auswertung statt und das Erstellen einer Wandzeitung.

 

Ich hoffe mit diesen Text konnte ich euch den Tansania-Kreis und seine Aufgaben etwas näher bringen und euch etwas über das Programm aufklären, das in Niederndodeleben statt findet.