Martineer und Lesepaten lasen in allen Räumen -

Bundesweiter Vorlesetag in Dom und Domschatz

 

 

Kinderlachen im Halberstädter Dom und Domschatz, dann wieder gespannte Stille, um den Vorlesern zu lauschen. In allen Räumen wurde zum heutigen Bundesweiten Vorlesetag im Halberstädter Dom und Domschatz gelesen. Den Dom bevölkerte die sechste Jahrgangsstufe des Gymnasiums Martineum. Schüler lasen für Schüler mitten in der gotischen Kathedrale. Besonderer Höhepunkt war die Lesung von der Kanzel, wo Charlotte Looff, die Gewinnerin des diesjährigen Gleimhaus Literaturpreises, ihre Geschichte „Alles nur ein Traum“ vortrug. Kurzweil brachten kleine Musikstücke, auf der Gitarre, an Trommeln und sogar an der großen Domorgel.

Kinder aus verschiedenen Kindergärten erstürmten gleichzeitig den Domschatz. Mitten im Schatz, in den abgedunkelten Räumen zwischen mittelalterlichen Teppichen, Altarbildern und Gewändern wurden sie von den Halberstädter Lesepaten empfangen. Auf gemütlichen Sitzkissen lauschten sie den Märchen. Nach der Lesestunde hielten sie mit Gästeführern des Domschatzes noch einmal Ausschau, was es auf den prächtigen Kunstwerken zu entdecken gibt.

Die Schüler des Martineums und die Lesepaten Marita Spiller, Margot Schmidt und Helga Lechner waren drei von mehr als 170.000 Vorlesern, die in ganz Deutschland am Vorlesetag der ZEIT und der Stiftung Lesen teilnahmen. 2004 wurde der Vorlesetag ins Leben gerufen.

 

(Pressemitteilung von "Domschätze Halberstadt und Quedlinburg", Claudia Wyludda M.A.)

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