Projektfahrt „Chemie“ zur TU Clausthal

 

Im Rahmen unserer Projektwoche vom 29.05.- 01.06.2017 bekamen wir, auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Labor des Fachbereichs organische Chemie an der TU Clausthal durchzuführen.

Nach zweistündiger Anreise kamen wir in Clausthal an und bezogen unsere Unterkunft in der Studentenverbindung „ASV Barbara“. Dann ging es auch schon zum ersten Mal in die Räumlichkeiten der Fakultät „Organische Chemie“. Hier hatten wir vier Tage lang die Möglichkeit spannende Experimente durchzuführen, die im normalen Schulalltag nicht möglich sind. Unter anderem stellten wir Paracetamol und Benzoesäure her.

Mit Hilfe der Wasserdampfdestillation wurde aus Kümmel ein ätherisches Öl hergestellt. Neben diesen umfangreicheren Versuchen, kam der Spaß nicht zur kurz. So nutzten wir, an einem heißen Tag, die Wartezeit während eines Experimentes, um mit flüssigem Stickstoff Wassereis herzustellen und uns damit innerlich abzukühlen.

Versuchsanordung Wasserdampfdestillation

Aber nicht nur die wissenschaftliche Seite des Studentenlebens lernten wir kennen, sondern hatten auch die Möglichkeit uns mit Studenten über das Studium auszutauschen und einen geselligen Fußballabend zu verbringen.

Wir bedanken uns bei unserem Lehrer Dr. Becker für die Organisation und Begleitung, als auch beim gesamten Team des FB Chemie der TU Clausthal unter Leitung von Prof. Schmidt für die Unterstützung bei der Durchführung der Experimente.

Projektteam Chemie (Justin Liepack, Jan-Hendrick Bockhorst, Gordon Kiese, Dominic Lücke, Jamie Georg, Moritz Schlamm und Robin Dietert vl.)

(Moritz Schlamm)

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Kräuterprojekt der Klassen 11-12 während der Luther-Projektwoche

 

 

MO Informationen zu den Inhaltsstoffen und Einsatzmöglichkeiten von Wurzeln.

      Kleine Kräuterwanderung um den Halberstädter See und Ausgraben einiger Wurzeln

 

Di  Zusammensetzung von Teemischungen
     Theorie und Herstellung von 6 verschiedenen Teemischungen.
     Gang in den Kräutergarten des Burchardiklosters

 

Mi Abpacken der Tees und Entwerfen der Etiketten

 

Do  Museumsbesuch - ein historischer Apotheker gibt in einer alten Apotheke Einblicke in die Historie der Kräuter und ihrer Nutzung im Mittelalter
      Imker gibt Einblicke in das Leben im Bienenstock
      Mit dem Wachs des Imkers wurden Ringelblumen- und Beinwellsalben hergestellt.

 

Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016

 

Ein Besuch beim Imker

 

 

 

 

 

 

Am 6.9.16 waren wir, die Klasse 5a, in der 3. und 4. Stunde beim Imker Herr Kretschmar. Dort haben wir viel über Bienen gelernt, zum Beispiel dass täglich 2.000 Jungbienen schlüpfen. Wir durften sogar ganz nah zu den Bienenstöcken. Als wir angekommen sind, wurden wir mit der Biene Maya begrüßt. Dabei hat unsere Klassenlehrerin Frau Werner viele schöne Fotos gemacht. Wie schon gesagt, lernten wir wirklich viel. Wusstet ihr, dass in einem Bienenstock ca. 70.0000 Bienen leben? Herr Kretschmar hat uns auch einen unbewohnten Bienenstock von innen gezeigt. Aber das Beste war, dass wir am Ende ein kleines Glas Honig geschenkt bekommen haben. Er schmeckte wirklich fabelhaft! Vielen Dank Herr Kretschmar!

 

Tabea Schütze, Klasse 5a

   

 

Clausthal-Zellerfeld Projektfahrt der 11ten

Nach der Anreise in Clausthal hatten wir erst einmal zwei Stunden Zeit, uns einzurichten und die Leute in unseren Studentenverbindungen ein wenig kennenzulernen. Anschließend sind wir, nach einer kleinen Einweisung, ins Labor gegangen. Bis 17 Uhr waren wir mit dem ersten Experiment beschäftigt. Wir stellten Dibenzylidenaceton her. Da in der organischen Chemie alles gerne ein bisschen länger dauert, schauten wir uns in den drei Wartestunden das Institut einmal genauer an. Wir konnten Fragen stellen, nicht nur zum Institut selber, auch zu den Studiengängen und den Studenten.

Am Abend lernte dann jeder die Studenten beim gemütlichen Zusammensitzen noch einmal näher kennen. Ein erster anstrengender Tag ging damit zu Ende.

Am nächsten Tag ging es auch schon wieder pünktlich um 9 Uhr ins Labor. An diesem Tag probierten wir einmal verschiedene optische Schalter aus. Doch auch dieses Experiment sollte nicht das einzige Experiment bleiben, hatten wir doch am Vortag schon den großen Aufbewahrungsbehälter für flüssigen Stickstoff kennengelernt. So ließen wir den flüssigen Stickstoff über unsere Hände laufen und steckten alles Mögliche in den Behälter, wie Obst, Papier und anderes und freuten uns herauszufinden was damit passierte.

Am Ende machten wir noch in Minutenschnelle ein Wassereis mit der Laborantin. Dieses schnell gefrorene Eis war so kalt das es sogar noch im Mund an der Haut klebte. Zwischendurch gingen wir wieder Mittagessen. Es war sehr gut, man hatte viel Auswahl und wir bekamen das Essen zum Studentenpreis, welcher gut bezahlbar war.

Am Mittwoch wurde dann bis Mittag Paracethamol hergestellt. Nach dem Mittag besuchten wir ein Bergwerkmuseum. Hierzu liefen wir im strömenden Regen eine lange Straße bergauf, um dann in das 8°C kalte Bergwerk zu steigen. Trotz der Kälte war es ein gelungener Ausflug. Zum Glück sind wir zurück mit dem Bus gefahren. Am Abend waren wir alle gemeinsam beim Italiener essen. Das war nochmal ein schöner Abschluss.

Am letzen Tag haben wir nicht mehr im Labor gearbeitet. Dafür ging es in verschiedene Bereiche des Institutes, in denen Geräte für z.B. Kernresonanz-Spektromerie oder Infrarotspektroskopie standen. Einfach gesagt, sind es Geräte zur Überprüfung und Analyse der Stoffe. Alles in allem war das aber soviel Information und die zwei Stunden zu kurz, um alles zu verstehen.

Nach dem letzen Mittagessen und Sachen Packen sind wir dann in unseren Bus gestiegen und wieder Richtung Heimat gefahren. Clausthal war eine sehr weiter zu empfehlende Projektfahrt, bei der man nicht nur viel über Chemie lernen konnte, sondern auch das Studentenleben und das Studieren an sich etwas besser kennengelernt hat.

Danke Frau Balzer. Es war wirklich sehr schön mit Ihnen.

Faszination Biologie: Präparation eines Rinderherzens

 

 

Im Biologieunterricht ruft wohl nichts unterschiedlichere Empfindungen hervor, als die Präparation eines echten Organs. Was bei einigen Schülern vor allem für Ekel und Abscheu sorgt, weckt bei anderen Schülern hingegen Neugierde und Interesse.

Doch die Präparation eines Herzens, als eines der wichtigsten und komplexesten Organe des menschlichen Körpers, wird wohl stets ein besonderer und bleibender Eindruck sein.

So auch bei der Klasse 8c, die sich im Rahmen ihres Biologieunterrichts mit dem Aufbau und der Funktionsweise des Herzens am Modell und nun auch am Organ beschäftigte. Unser Untersuchungsobjekt war ein ca. 2 kg schweres und 30 cm langes Rinderherz. Besonders augenscheinlich war das viele Fettgewebe, welches vor allem die Vorhöfe des Herzes bedeckte, sowie die Herzkranzgefäße auf den großen Herzkammern.

Bei der Präparation wurden zunächst beide Seiten des Herzens nacheinander geöffnet, sodass beide Herzkammern und Vorhöfe zu sehen waren. Besonders beeindruckend war hier die Struktur der Herzklappen, die durch die weißen Sehnenfäden sehr auffällig waren. Auch die deutlich erkennbare Aorta überraschte, denn sie hatte am Herzen einen Durchmesser von circa 5 cm.

Die Klasse 8c untersuchte und präparierte das Rinderherz mit Begeisterung und einem guten wissenschaftlichen Interesse. Sicherlich werden sie diese Unterrichtsstunde noch lange in Erinnerung behalten.