Zum Finale bei Otto von Guericke


Am letzten Donnerstag sind Michel Nigmann, Paul Sauermann und Elisabeth Halbach aus der achten Klasse zum Finale der Landesphysikolympiade nach Magdeburg an das Institut für Physik gefahren. In der zahlenmäßig größten Kategorie konnten alle drei hohe Punktzahlen erreichen.
Zwei von Ihnen konnten sich sogar Platzierungen erkämpfen. Dabei belegte Elisabeth den dritten und Paul sogar den zweiten Platz.
Wir beglückwünschen alle drei zu Ihren beeindruckenden Ergebnissen und hoffen, dass sie sich auch im kommenden Jahr wieder qualifizieren können.
(Fachschaft Physik)
 

Erfolgreiche JungforscherInnen in Stendal

 

Acht SchülerInnen unserer Schule machten sich am Mittwoch, den 27.02. für zwei Tage nach Stendal auf zum Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Unter dem Motto „Frag nicht mich - Frag Dich“ fand dieser in der Katharinenkirche statt, wo ingesamt 41 Projekte an den Start gingen.

Die Preise wurden in den zwei Wettbewerben „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ (15 - 21 Jahre) in den Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik vergeben.

 

Für das Martineum holten Lucy Kruse und Tessa Heimbrodt in der Kategorie Chemie den zweiten Platz mit dem Projekt „Extraktion von Koffein aus Tee“. Dabei untersuchten sie den Koffeingehalt verschieder Schwarz- und Grünteesorten. Sie extrahierten das reine Koffein aus den Tees mit Hilfe von Dichlormethan. Zusätzlich war es ihnen möglich im grünen Labor Gatersleben die Tees durch Fotometrie auf die Koffeinkonzentration zu untersuchen. Dabei stellten sie fest, dass günstigere Hausmarkentees teilweise mehr Koffein beinhalten als die teureren Markentees. Als Muntermacher würden die günstigeren Tees also vollkommen ausreichen.

 

In den Geo- und Raumwissenschaften untersuchten Bahram und Arman Nourani die Atmosphäre von Afghanistan auf Luftverschmutzungen aus den großen Nachbarländern, wie China, Iran und Pakistan. Dafür nutzten sie die frei zugänglichen Daten der Sentinel-Satelliten im Rahmen des Copernicus-Programms. Dort kann man die Konzentration von beispielsweise Methan, Ammoniak, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid usw. sowie die Bewegungen dieser Schadstoffe in der Atmosphäre untersuchen. Sie kamen zu dem Schluss, dass (entgegen der ursprünglichen Annahmen) die Hochgebirgslage ihres Heimatlandes, sowie der Westwind vor allem Einträge aus Iran bringt, die starken Verschmutzungen aus China, Indien und Pakistan aber nach Osten weggetragen werden. Für die Darstellung ihrer Ergebnisse erhielten sie ebenfalls den zweiten Platz.

 

Emma Borst, Janik Hesse und Niklas Tinnefeld vertraten das viel beachtete Thema „Solarenergie und Smart Grid am Martineum Halberstadt“ im Fachgebiet Technik. Sie untersuchten, ob die Ausstattung unserer Schuldächer mit Solarzellen ausreichen würde, um den Jahresstrombedarf des Martineums zu decken. Die zentrale Erkenntnis ist, dass wir unseren jährlichen Strombedarf von etwa 182000 kWh mit einer Solarfläche von 840 m² decken könnten. Da wir sogar über 1070 m² Dachfläche mit Südausrichtung haben, würden wir Überschussstrom erzeugen, der über ein Smart Grid die Nachbarhäuser unserer Schule versorgen könnte. Solch eine Anlage würde sich auf einen Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren amortisieren und unseren Schulstrom deutlich grüner machen. Von den Juroren und den Wirtschaftsvertretern kamen viele Hinweise zur Umsetzung eines solchen Vorhabens. Die drei JungforscherInnen erhielten den Sonderpreis für erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

 

Georg Koch startete mit seinem Thema „Die Wellenfunktionen des Wasserstoffs“ ursprünglich in der Physik, wurde jedoch am Wettbewerbstag in die Kategorie Mathematik/Informatik umgelegt.

Dort gewann er den ersten Preis und wird als Regionalsieger auch am Landeswettbewerb in Magdeburg teilnehmen. In seiner Arbeit löste er numerisch die Schrödingergleichung, um die quantenmechanischen Aufenthaltswahrscheinlichkeiten der Elektronen in einem Wasserstoffatom zu berechnen. Seine Resultate verglich er mit den analytisch zugänglichen Lösungen, um anschließend das nur noch numerisch behandelbare Verhalten von Elektronen im Wasserstoffplasma zu untersuchen. Hier konnte er zeigen, dass bei Kompression von Wasserstoff auf das 4000-fache seiner Ursprungsdichte die Elektronen vom Kern delokalisieren, was man eindrucksvoll am Betragsquadrat der zughörigen Wellenfunktionen der Orbitale sehen kann.

 

Für die gemeinsame Leistung unserer vier Projekte wurde uns zusätzlich ein Schulpreis verliehen, welcher nicht nur einen Pokal, sondern auch finanzielle Anschubmittel für kommende Projekte beinhaltet.

An dieser Stelle möchten wir den SchülerInnen danken, welche diese Projekte mit auf den Weg gebracht haben: in der Chemie Marlene Köhler und auf dem Gebiet der Technik Jakob Bücking, Michelle Heinemann und Charlotte Rieger.

Wir gratulieren den Preisträgern zu ihren tollen Leistungen und wünschen Georg viel Erfolg beim Landeswettbewerb. Alle interessierten SchülerInnen unserer Schule möchten wir herzlich einladen, sich bei Interesse an einem eigenen Projekt bei uns zu melden.

(Steve Wohlfarth und Dr. Andreas Becker)

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Projektfahrt „Chemie“ zur TU Clausthal

 

Im Rahmen unserer Projektwoche vom 29.05.- 01.06.2017 bekamen wir, auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Labor des Fachbereichs organische Chemie an der TU Clausthal durchzuführen.

Nach zweistündiger Anreise kamen wir in Clausthal an und bezogen unsere Unterkunft in der Studentenverbindung „ASV Barbara“. Dann ging es auch schon zum ersten Mal in die Räumlichkeiten der Fakultät „Organische Chemie“. Hier hatten wir vier Tage lang die Möglichkeit spannende Experimente durchzuführen, die im normalen Schulalltag nicht möglich sind. Unter anderem stellten wir Paracetamol und Benzoesäure her.

Mit Hilfe der Wasserdampfdestillation wurde aus Kümmel ein ätherisches Öl hergestellt. Neben diesen umfangreicheren Versuchen, kam der Spaß nicht zur kurz. So nutzten wir, an einem heißen Tag, die Wartezeit während eines Experimentes, um mit flüssigem Stickstoff Wassereis herzustellen und uns damit innerlich abzukühlen.

Versuchsanordung Wasserdampfdestillation

Aber nicht nur die wissenschaftliche Seite des Studentenlebens lernten wir kennen, sondern hatten auch die Möglichkeit uns mit Studenten über das Studium auszutauschen und einen geselligen Fußballabend zu verbringen.

Wir bedanken uns bei unserem Lehrer Dr. Becker für die Organisation und Begleitung, als auch beim gesamten Team des FB Chemie der TU Clausthal unter Leitung von Prof. Schmidt für die Unterstützung bei der Durchführung der Experimente.

Projektteam Chemie (Justin Liepack, Jan-Hendrick Bockhorst, Gordon Kiese, Dominic Lücke, Jamie Georg, Moritz Schlamm und Robin Dietert vl.)

(Moritz Schlamm)

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Kräuterprojekt der Klassen 11-12 während der Luther-Projektwoche

 

 

MO Informationen zu den Inhaltsstoffen und Einsatzmöglichkeiten von Wurzeln.

      Kleine Kräuterwanderung um den Halberstädter See und Ausgraben einiger Wurzeln

 

Di  Zusammensetzung von Teemischungen
     Theorie und Herstellung von 6 verschiedenen Teemischungen.
     Gang in den Kräutergarten des Burchardiklosters

 

Mi Abpacken der Tees und Entwerfen der Etiketten

 

Do  Museumsbesuch - ein historischer Apotheker gibt in einer alten Apotheke Einblicke in die Historie der Kräuter und ihrer Nutzung im Mittelalter
      Imker gibt Einblicke in das Leben im Bienenstock
      Mit dem Wachs des Imkers wurden Ringelblumen- und Beinwellsalben hergestellt.

 

Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016Kräuterprojekt2016

 

Ein Besuch beim Imker

 

 

 

 

 

 

Am 6.9.16 waren wir, die Klasse 5a, in der 3. und 4. Stunde beim Imker Herr Kretschmar. Dort haben wir viel über Bienen gelernt, zum Beispiel dass täglich 2.000 Jungbienen schlüpfen. Wir durften sogar ganz nah zu den Bienenstöcken. Als wir angekommen sind, wurden wir mit der Biene Maya begrüßt. Dabei hat unsere Klassenlehrerin Frau Werner viele schöne Fotos gemacht. Wie schon gesagt, lernten wir wirklich viel. Wusstet ihr, dass in einem Bienenstock ca. 70.0000 Bienen leben? Herr Kretschmar hat uns auch einen unbewohnten Bienenstock von innen gezeigt. Aber das Beste war, dass wir am Ende ein kleines Glas Honig geschenkt bekommen haben. Er schmeckte wirklich fabelhaft! Vielen Dank Herr Kretschmar!

 

Tabea Schütze, Klasse 5a