St. Petersburg

Sankt Petersburg- die Stadt der tausend Möglichkeiten


Sankt Petersburg wird oft als Venedig des Nordens bezeichnet. Wir, 19 Schüler der fünf elften Klassen und vier Lehrer, haben uns auf den Weg gemacht, um mit eigenen Augen zu sehen, ob das wirklich stimmt. Nach unserer sechstägigen Projektfahrt können wir sagen, dass diese Stadt ihr ganz eigenes Flair hat, besonders zu Zeiten der weißen Nächte.

Wir haben viel gesehen und erlebt, mal mit der gesamten Reisegruppe, mal in kleineren Grüppchen. Der Höhepunkt für viele war der Besuch des Katharinenpalastes in Puschkin, den wir nach der interessanten Führung im angrenzenden Park mit einem leckeren Eis ausklingen ließen.

Nicht nur das Eis hat uns geschmeckt, sondern auch die vielen typisch russischen Gerichte, wie zum Beispiel Borschtsch, Tschebureki oder Piroschki begeisterten uns sehr. Dabei war das Bestellen des Essens gar nicht so einfach. Einerseits konnte nur ein Drittel der Gruppe sich auf Russisch verständigen, andererseits gestaltete sich auch die Verständigung auf Englisch oft schwierig.

Da war dann Teamwork gefragt, welches von Tag zu Tag besser wurde, weil auch die „Nicht-Russen“ Verantwortung übernehmen mussten, z.B. als „Metroverantwortliche“. (Hierbei bekam man die Zielstation genannt und musste dann die gesamte Gruppe dorthin navigieren.) Das Fahren mit der Metro war immer lustig, auch ein bisschen aufregend und vor allem schön, da es viele kunstvoll gestaltete Stationen gibt, wie z.B. Avtovo.

Am Abend vermischten sich Frühstücksgruppe 1 und Frühstücksgruppe 2 bei munteren Spieleabenden im Hostel. Nur nicht an einem Abend, an dem wir mit der letzten Metro zur Uferpromenade fuhren, um der Öffnung der Schlossbrücke um ein Uhr nachts zuzusehen. Es war tatsächlich noch relativ hell und ein mit Musik untermaltes und schönes Ereignis.

Wer nun glaubt, wir haben eine Urlaubsreise gemacht, der irrt sich. Nur im Katharinenpalast und in der Eremitage hatten wir gebuchte Führungen, weil es sonst schwierig ist hineinzukommen. Alle anderen dostoprimetschatelnosti ;) erklärten wir selbst, hatten wir uns doch mit Vorträgen, je nach gewähltem Projektschwerpunkt in Russisch, Deutsch und auch Englisch, darauf vorbereitet. Dazu gehörten u.a. die Peter- und Paul-Festung, die Isaak-Kathedrale, das Russische Museum, der Panzerkreuzer Aurora oder das Singer-Haus. Der Besuch des Gedenkfriedhofes für die Opfer der 900tägigen Blockade war der wohl nachdenklichste. Außerdem füllten wir ein Projektreisetagebuch mit schriftlichen und gezeichneten Erinnerungen. So können wir Piter (wie es von den Einheimischen liebevoll genannt wird) in bleibendem Gedächtnis behalten.

Abschließend können wir sagen, dass wir Sankt Petersburg kennen und lieben gelernt haben. Einem erneuten Besuch steht also nichts im Wege.

P.S. Wir möchten uns bei unseren Eltern dafür bedanken, dass sie ihre Erlaubnis für diese Fahrt gaben. Dem Förderverein des Martineums danken wir für die finanzielle Unterstützung bei den Eintrittsgeldern. Und schlussendlich danken wir Frau Timme, Frau Peters, Frau Mattstedt und Frau Sarömba für die tolle Organisation der Reise.

(Haike Horneffer, Johanna Nowakowski, Marie Schmidt)

St.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.PetersburgSt.Petersburg

______________________________________________________________________________________