Bester Martineer 2019

„No one knows …“


Doch, kennen wir - die Veranstaltung „Bester Martineer“, welche am 28.5.2019 traditionell in der Aula unserer Schule stattfand und im Rahmen derer besonders verdiente, engagierte Schüler und eine Lehrerin auszeichnet wurden.
Im Bereich Medien und Sprache durfte die später ebenfalls als ein Bester Martineer geehrte Frau Mattstedt gleich zweimal hinter das Rednerpult eilen. Zuerst verlas sie die von Frau Timme (nicht bei Stimme, aber mit Kamera bewaffnet vor Ort) verfasste Rede für Leon Krebs und Konstantin Lesnych. Den beiden Abiturienten wurde „ein Händchen“ für das Geschehen vor dem Dreh, hinter der Kamera  sowie nach dem Dreh ebenso bescheinigt wie ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Kreativität.
Wie die erste Laudatorin und weitere nach ihr bediente sich Frau Mattstedt eines Zitates, um die Dankesrede für Lisa Marie Kiene und Michelle Wagner einzuleiten. Die Symbiose der zwei Bundeswettbewerb-Sprachtalente, denen man eigentlich nur im Doppelpack begegne, hätte den Zehntklässlerinnen nicht nur bisher mehrere Landespreise eingebracht, sondern mit weiteren Neuigkeiten dieser Art wäre durchaus auch in Zukunft zu rechnen, war die Laudatorin zuversichtlich.
Die nächste auszuzeichnende Damenriege kam als Trio daher: Mit Luca Marie Hielscher, Jeannine Schach und Maja Borgmann wurden drei langjährige Mitglieder der Theater AG des Martineums verdient mit dem begehrten Titel „Bester Martineer“ ausgezeichnet. Frau Kleinert lobte die Elftklässlerinnen für die Verbreitung spielfreudiger Atmosphäre und die stetige Bereitschaft, andere zum Nachdenken und Diskutieren zu bringen, sich zu engagieren und auch öffentlich über sie bewegende Themen zu debattieren.
Im dritten Auszeichnungsblock kam Herr Dr. Becker aus dem Schwärmen über seine drei Naturwissenschafts-Asse überhaupt nicht mehr heraus: Sowohl Georg Koch, als auch Elisabeth Halbach und Paul Sauermann bewegen sich seiner Aussage (und dem Ergebnis der Wettbewerbe nach) fachlich auf Augenhöhe mit den Vertretern der Spezialgymnasien des Landes. Und da Lehrer es lieben würden, intellektuell herausgefordert zu werden, sei der Kontakt mit diesen Martineern das wirksamste Mittel gegen intellektuelle Arthrose im Schulalltag.
Mit dem Verweis auf die berühmte Eine-Million-Euro-Frage einer einschlägig bekannten TV-Sendung stellte Frau König den Anwesenden „ihren“ Martineer Steven Wedde vor. Sie bescheinigte ihm exzellentes topografisches Wissen in globalem Maßstab - in einer stetig enger zusammenwachsenden Welt sicher nicht das Schlechteste. Und dass Wissbegier, gepaart mit sportlichem Kampfgeist sowohl Voraussetzung als auch Triebfeder dafür seien, Besonderes zu leisten, treffe auf alle Ausgezeichneten zu.
Zunächst leise Gitarrenklänge – sich stetig steigernd. Dann eine sanfte Stimme, die zusehens bewusst an Kraft gewinnt. Die Stimme hallt nach, der Applaus setzt mit Verzögerung ein … – Nele Preuß, Annika Brehme und Tracey Lehr bewiesen an diesem Abend, dass sie es verstehen, durch Musik zu berühren. Frau Kruse lobte denn auch folgerichtig die beeindruckende Einsatzbereitschaft der drei Zwölftklässlerinnen im Dienste der Musik. Das gehe auch nicht mit dem Abitur dem Ende zu, denn eine der jungen Damen werde im kommenden Jahr als FSJ-lerin die Reihen des Kollegiums verstärken.
Beim Stichwort „Besonderes Engagement“ strebte Herr Wohlfarth auf die Bühne, um den letzten auszuzeichnenden Schüler zum Besten Martineer zu küren. Der vielseitig interessierte und über die Maßen engagierte Abiturient Jonathan Christoph Zachrau habe besondere Freude daran, Erlerntes weiter zu geben, entwickle Unternehmergeist und leiste einen beachtlichen Beitrag zur Lernkultur an unserer Schule. Und da unsere Schüler gern an die eigene Wirkungsstätte zurückkehren würden, bestünde eine reelle Chance, den Leiter des Singekreises und Initiator des Nachhilfebündnisses über kurz oder lang wieder am Johannesbrunnen 34 begrüßen zu dürfen. Getreu dem Motto: „Einmal Martineer- immer Martineer“.
Gespannt hatten alle Gäste des Abends die Surprise erwartet. Für Uneingeweihte: In dieser Rubrik wird jährlich unter strengster Geheimhaltung die Ehrung für einen Kollegen geplant. Dieses Mal galt die Surprise also Frau Mattstedt.  Ihr Einsatz für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen und ihr - es bedürfte längerer Aufzählung - über das übliche Maß hinausgehender Enthusiasmus befähige Schüler dazu, über sich hinaus zu wachsen. Dass dabei  Humor, Ironie und (zugegebener Maßen) auch zuweilen eine Portion Sarkasmus mit im Spiel wären, sorge dafür, dass Begeisterung auf die Schüler überspringe und Siegeswillen wecke.
Bescheiden verwies Frau Mattstedt in ihren kurzen Dankesworten darauf, dass der Einzelne nur so wäre wie das Team hinter ihm.
Nachdem Frau Seifert als federführende Organisatorin den Rezitatoren und denjenigen, welche für die musikalischen Beiträge, die Fotoaufnahmen sowie die Ausgestaltung des Abends verantwortlich zeichneten, ihren Dank ausgesprochen hatte, endete der offiziellen Teil der Veranstaltung.

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