Familie Neve überreicht Spende an Lungenkrebsforschung

Im Alter von nur 64 Jahren war nach schwerer Krankheit im Dezember 2018 der Mathematik -und Physiklehrer Klaus Neve gestorben.

Seine Angehörigen übergaben im Juni 2019 im Rahmen der Kölner Lungenkrebskonferenz eine Spende in Höhe von 3155,54 Euro an die Forschungsgruppe von Professor Thomas in Köln. ( https://ngm-cancer.com/aerzte/angehoerige-ueberreichen-spende-an-forschungsgruppe-von-prof-dr-thomas/   ). 

Familie Neve bedankt sich bei allen Freunden, KollegInnen und (ehemaligen) SchülerInnen, die Klaus Neve während seiner Erkrankung im letzten Jahr unterstützt und die mit ihrer Spende zu dieser beeindruckenden Summe beigetragen haben.

(Dr. Antje Gieraths)

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 Benefizkonzert für das „Rauhe Haus“


Am 02.07. konnte man sehen was echte Freude ist, als Petra Lorek in Ihrer kleinen Rede über die Tätigkeiten des Rauhen Haus unter anderem erklärte, was für Projekte mit den Spendengeldern verwirklicht werden sollten. Dabei wurde vor den Kindern, die die Einrichtung regelmäßig besuchen, enthüllt, dass ein Baumhaus geplant sei und da war die Freude natürlich groß und sprang auf jeden in der Aula über!
Das bunte Programm an dem Abend wurde von Schülern und Schülerinnen des Martineums, sowie Tänzerischen und Musikalischen Darbietungen der Kinder des Rauhen Haus gestaltet.
Die Einnahmen vom Benefizkonzert und des voran gegangenen Spendenaufrufs in den Klassen des Martineums sollten der Außenlage des Rauhen Hauses und dem Nachhilfebündnis gespendet werden.
Organisiert wurde das ganze vom Nachhilfebündnis (Annika Lüttge und Hagen Donner) und der Rauhen Haus AG (Laura Höhren).
Insgesamt konnte mithilfe des Spendenaufrufs und des Benefizkonzert eine Gesamtsumme von 1162,12€ erzielt werden, davon gingen 1000€ an das Rauhe Haus und 162,12€ an das Nachhilfebündnis.
Wir möchten uns noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, die diese Aktion möglich gemacht haben und wer weiß vielleicht war es nicht die letzte….

(Annika Lüttge)

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Sankt Petersburg- die Stadt der tausend Möglichkeiten


Sankt Petersburg wird oft als Venedig des Nordens bezeichnet. Wir, 19 Schüler der fünf elften Klassen und vier Lehrer, haben uns auf den Weg gemacht, um mit eigenen Augen zu sehen, ob das wirklich stimmt. Nach unserer sechstägigen Projektfahrt können wir sagen, dass diese Stadt ihr ganz eigenes Flair hat, besonders zu Zeiten der weißen Nächte.

Wir haben viel gesehen und erlebt, mal mit der gesamten Reisegruppe, mal in kleineren Grüppchen. Der Höhepunkt für viele war der Besuch des Katharinenpalastes in Puschkin, den wir nach der interessanten Führung im angrenzenden Park mit einem leckeren Eis ausklingen ließen.

Nicht nur das Eis hat uns geschmeckt, sondern auch die vielen typisch russischen Gerichte, wie zum Beispiel Borschtsch, Tschebureki oder Piroschki begeisterten uns sehr. Dabei war das Bestellen des Essens gar nicht so einfach. Einerseits konnte nur ein Drittel der Gruppe sich auf Russisch verständigen, andererseits gestaltete sich auch die Verständigung auf Englisch oft schwierig.

Da war dann Teamwork gefragt, welches von Tag zu Tag besser wurde, weil auch die „Nicht-Russen“ Verantwortung übernehmen mussten, z.B. als „Metroverantwortliche“. (Hierbei bekam man die Zielstation genannt und musste dann die gesamte Gruppe dorthin navigieren.) Das Fahren mit der Metro war immer lustig, auch ein bisschen aufregend und vor allem schön, da es viele kunstvoll gestaltete Stationen gibt, wie z.B. Avtovo.

Am Abend vermischten sich Frühstücksgruppe 1 und Frühstücksgruppe 2 bei munteren Spieleabenden im Hostel. Nur nicht an einem Abend, an dem wir mit der letzten Metro zur Uferpromenade fuhren, um der Öffnung der Schlossbrücke um ein Uhr nachts zuzusehen. Es war tatsächlich noch relativ hell und ein mit Musik untermaltes und schönes Ereignis.

Wer nun glaubt, wir haben eine Urlaubsreise gemacht, der irrt sich. Nur im Katharinenpalast und in der Eremitage hatten wir gebuchte Führungen, weil es sonst schwierig ist hineinzukommen. Alle anderen dostoprimetschatelnosti ;) erklärten wir selbst, hatten wir uns doch mit Vorträgen, je nach gewähltem Projektschwerpunkt in Russisch, Deutsch und auch Englisch, darauf vorbereitet. Dazu gehörten u.a. die Peter- und Paul-Festung, die Isaak-Kathedrale, das Russische Museum, der Panzerkreuzer Aurora oder das Singer-Haus. Der Besuch des Gedenkfriedhofes für die Opfer der 900tägigen Blockade war der wohl nachdenklichste. Außerdem füllten wir ein Projektreisetagebuch mit schriftlichen und gezeichneten Erinnerungen. So können wir Piter (wie es von den Einheimischen liebevoll genannt wird) in bleibendem Gedächtnis behalten.

Abschließend können wir sagen, dass wir Sankt Petersburg kennen und lieben gelernt haben. Einem erneuten Besuch steht also nichts im Wege.

P.S. Wir möchten uns bei unseren Eltern dafür bedanken, dass sie ihre Erlaubnis für diese Fahrt gaben. Dem Förderverein des Martineums danken wir für die finanzielle Unterstützung bei den Eintrittsgeldern. Und schlussendlich danken wir Frau Timme, Frau Peters, Frau Mattstedt und Frau Sarömba für die tolle Organisation der Reise.

(Haike Horneffer, Johanna Nowakowski, Marie Schmidt)

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Hoffest 2019

 

Im Namen der Schulleitung und vieler begeisterter Gäste möchte ich allen KollegInnen und SchülerInnen für Ihren Einsatz zum diesjährigen Hoffest danken.
Es ist sicher etwas Besonderes, ein Schulfest in diesen Dimensionen durchzuführen. Ich denke, die Begeisterung und Dankbarkeit der Besucher belohnen uns immer wieder für unseren Einsatz.

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„No one knows …“


Doch, kennen wir - die Veranstaltung „Bester Martineer“, welche am 28.5.2019 traditionell in der Aula unserer Schule stattfand und im Rahmen derer besonders verdiente, engagierte Schüler und eine Lehrerin auszeichnet wurden.
Im Bereich Medien und Sprache durfte die später ebenfalls als ein Bester Martineer geehrte Frau Mattstedt gleich zweimal hinter das Rednerpult eilen. Zuerst verlas sie die von Frau Timme (nicht bei Stimme, aber mit Kamera bewaffnet vor Ort) verfasste Rede für Leon Krebs und Konstantin Lesnych. Den beiden Abiturienten wurde „ein Händchen“ für das Geschehen vor dem Dreh, hinter der Kamera  sowie nach dem Dreh ebenso bescheinigt wie ein hohes Maß an Eigenverantwortung, Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Kreativität.
Wie die erste Laudatorin und weitere nach ihr bediente sich Frau Mattstedt eines Zitates, um die Dankesrede für Lisa Marie Kiene und Michelle Wagner einzuleiten. Die Symbiose der zwei Bundeswettbewerb-Sprachtalente, denen man eigentlich nur im Doppelpack begegne, hätte den Zehntklässlerinnen nicht nur bisher mehrere Landespreise eingebracht, sondern mit weiteren Neuigkeiten dieser Art wäre durchaus auch in Zukunft zu rechnen, war die Laudatorin zuversichtlich.
Die nächste auszuzeichnende Damenriege kam als Trio daher: Mit Luca Marie Hielscher, Jeannine Schach und Maja Borgmann wurden drei langjährige Mitglieder der Theater AG des Martineums verdient mit dem begehrten Titel „Bester Martineer“ ausgezeichnet. Frau Kleinert lobte die Elftklässlerinnen für die Verbreitung spielfreudiger Atmosphäre und die stetige Bereitschaft, andere zum Nachdenken und Diskutieren zu bringen, sich zu engagieren und auch öffentlich über sie bewegende Themen zu debattieren.
Im dritten Auszeichnungsblock kam Herr Dr. Becker aus dem Schwärmen über seine drei Naturwissenschafts-Asse überhaupt nicht mehr heraus: Sowohl Georg Koch, als auch Elisabeth Halbach und Paul Sauermann bewegen sich seiner Aussage (und dem Ergebnis der Wettbewerbe nach) fachlich auf Augenhöhe mit den Vertretern der Spezialgymnasien des Landes. Und da Lehrer es lieben würden, intellektuell herausgefordert zu werden, sei der Kontakt mit diesen Martineern das wirksamste Mittel gegen intellektuelle Arthrose im Schulalltag.
Mit dem Verweis auf die berühmte Eine-Million-Euro-Frage einer einschlägig bekannten TV-Sendung stellte Frau König den Anwesenden „ihren“ Martineer Steven Wedde vor. Sie bescheinigte ihm exzellentes topografisches Wissen in globalem Maßstab - in einer stetig enger zusammenwachsenden Welt sicher nicht das Schlechteste. Und dass Wissbegier, gepaart mit sportlichem Kampfgeist sowohl Voraussetzung als auch Triebfeder dafür seien, Besonderes zu leisten, treffe auf alle Ausgezeichneten zu.
Zunächst leise Gitarrenklänge – sich stetig steigernd. Dann eine sanfte Stimme, die zusehens bewusst an Kraft gewinnt. Die Stimme hallt nach, der Applaus setzt mit Verzögerung ein … – Nele Preuß, Annika Brehme und Tracey Lehr bewiesen an diesem Abend, dass sie es verstehen, durch Musik zu berühren. Frau Kruse lobte denn auch folgerichtig die beeindruckende Einsatzbereitschaft der drei Zwölftklässlerinnen im Dienste der Musik. Das gehe auch nicht mit dem Abitur dem Ende zu, denn eine der jungen Damen werde im kommenden Jahr als FSJ-lerin die Reihen des Kollegiums verstärken.
Beim Stichwort „Besonderes Engagement“ strebte Herr Wohlfarth auf die Bühne, um den letzten auszuzeichnenden Schüler zum Besten Martineer zu küren. Der vielseitig interessierte und über die Maßen engagierte Abiturient Jonathan Christoph Zachrau habe besondere Freude daran, Erlerntes weiter zu geben, entwickle Unternehmergeist und leiste einen beachtlichen Beitrag zur Lernkultur an unserer Schule. Und da unsere Schüler gern an die eigene Wirkungsstätte zurückkehren würden, bestünde eine reelle Chance, den Leiter des Singekreises und Initiator des Nachhilfebündnisses über kurz oder lang wieder am Johannesbrunnen 34 begrüßen zu dürfen. Getreu dem Motto: „Einmal Martineer- immer Martineer“.
Gespannt hatten alle Gäste des Abends die Surprise erwartet. Für Uneingeweihte: In dieser Rubrik wird jährlich unter strengster Geheimhaltung die Ehrung für einen Kollegen geplant. Dieses Mal galt die Surprise also Frau Mattstedt.  Ihr Einsatz für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen und ihr - es bedürfte längerer Aufzählung - über das übliche Maß hinausgehender Enthusiasmus befähige Schüler dazu, über sich hinaus zu wachsen. Dass dabei  Humor, Ironie und (zugegebener Maßen) auch zuweilen eine Portion Sarkasmus mit im Spiel wären, sorge dafür, dass Begeisterung auf die Schüler überspringe und Siegeswillen wecke.
Bescheiden verwies Frau Mattstedt in ihren kurzen Dankesworten darauf, dass der Einzelne nur so wäre wie das Team hinter ihm.
Nachdem Frau Seifert als federführende Organisatorin den Rezitatoren und denjenigen, welche für die musikalischen Beiträge, die Fotoaufnahmen sowie die Ausgestaltung des Abends verantwortlich zeichneten, ihren Dank ausgesprochen hatte, endete der offiziellen Teil der Veranstaltung.

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