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Umweltschutz fängt im Kleinen an


Umweltschutz_Mülltrennung_Energiesparen, so lautete unser Projektthema für die zwei Begegnungen mit unserer Partnerschule aus Belarus, dem Marjina-Gorka-Gymnasium. Während über die Begegnung im Februar eine Schülerin, Analia aus der 8a, berichtete, will diesmal ich als verantwortliche Lehrerin versuchen, den Gegenbesuch im Juni zu reflektieren.
Sechzehn deutsche Schüler der Klassen 7/8 und 10 warteten am Vormittag des 11. Juni auf ihre Partner und Gäste für 9 Tage. Nach pünktlicher Ankunft in Magdeburg und Weiterfahrt nach Halberstadt verbrachten wir gemeinsam den Vormittag mit einer Schulrallye und dem Kennenlernen des Programms.
Unser projektorientiertes Programm startete am Dienstag. Neben dem obligatorischen Unterrichtsbesuch standen der Besuch der Biogasanlage der Halberstadtwerke, des Wertstoffhofs und der Wendefurther Talsperre auf dem Programm. Der Imker Herr Kretschmar gab interessante Einblicke in die Bienenzucht bei den Stadtwerken und die Bedeutung der kleinen Insekten. Herr Zierau verstand es sehr anschaulich das Prinzip der Biogasanlage zu erklären. Man stelle sich eine Kuh beim Verdauungsprozess vor … Herr Focke und Frau Stastny beeindruckten nicht nur durch Zahlen und Fakten, sondern auch mit ihrer sympathischen Art. So brachten sie uns die Arbeit der Entsorgungswirtschaft mit einer Präsentation und die des Wertstoffhofes greifbar bei einem Rundgang nahe. Herr Schorries von der Urania Wernigerode e. V. stellte uns das Prinzip Energiegewinnung und -speicherung an der Wendefurther Talsperre vor.
Die gewonnenen Erkenntnisse wurden anschließend in der gemeinsamen Projektarbeit aufbereitet. Zur Wahl standen mehrere Re-/Upcycling- Projekte und Animationsvarianten (GIF und Trickfilm). Der „Renner“ wurde das Gestalten von Kronkorken zu Magneten, gefolgt von Ohrhängern und Papierperlen für Ketten. Durch das rotierende System entstanden auch drei GIF und zwei kurze Trickfilme, in denen das Thema Umweltverschmutzung und Recycling aufgegriffen wurde. Bei dieser Arbeit konnte jeder die Themen wählen, so dass sich Gäste und Gastgeber mischten und untereinander besser kennenlernten. Bleibt nur zu hoffen, dass durch die Beschäftigung mit dem Thema das Bewusstsein für unsere Ressourcen geschärft wurde.
Der Spaß sollte auch nicht zu kurz kommen. Einen Adrenalin-Kick erlebten alle, die sich über die Hängebrücke in Wendefurth trauten und auch beim Klettern in Thale kamen einige höher hinaus. Abschließend besuchten wir noch den Miniaturenpark in Wernigerode, so dass unsere Gäste von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten (dostoprimechatelnosti) eine kleine Vorstellung haben.
Nach einem abwechslungsreichen Wochenende in den Familien rundete ein gemütliches Grillen auf der Dachterrasse des Martineums mit allen Beteiligten diesen Besuch ab, bevor unsere Gäste am 19. Juni abends die Heimreise nach Belarus antraten. Ein Lob an die Eltern, die tolle Salate und andere Köstlichkeiten mitbrachten.  
Ich danke Frau Knopf und den gastgebenden Familien für die Unterstützung. Ein großer Dank gilt auch der Stiftung West-Östliche Begegnungen, die diese Begegnung wie immer zuverlässig und zum richtigen Zeitpunkt gefördert hat. Auch vom Land Sachsen-Anhalt kam in der Woche noch ein Förderbescheid, so dass wir auch hier danken.
Zehn Jahre intensiver Austausch, elf Schülerbegegnungen, fünf interessante Projektthemen, viele großartige Schüler, Eltern, Lehrer und Partner- Огромное спасибо всем за всё!


Frauke Timme

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 ,,Martineer gegen Müll“: Piloteinsatz


Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, muss leider feststellen, dass viele Bürger ihren Müll illegal in der Stadt entsorgen. Ein Grund hierfür sind auch zu wenige Abfallbehälter in der Stadt. Deshalb haben die Schüler des Martineums, Pia Bors (11c) und Vincent- B Wagener (11b), Mitte Mai das Projekt ,,Martineer gegen Müll“ ins Leben gerufen.
Bereits am 20.6.2018 wurde die erste Aktion gestartet, das Einsammeln von Müll im Bereich der Schäferwiese und Umgebung. Diese Mammutaufgabe konnte der 11. Jahrgang nicht allein bewältigen. Um so erfreulicher war es, dass die Klasse 7b uns hierbei unterstützte.
In der 5. und 6. Stunde wurde diese Reinungsaktion durchgeführt. Bereits nach einem geringen Zeitraum kamen Schüler mit vollen Müllsäcken zurück, dabei liefen ihnen die skurrilsten Sachen über den Weg, wie zum Beispiel: alte Fahrräder, benutzte Feuerlöscher und sogar Rollstühle. Durch das Ordnungsamt Halberstadt wurde der eingesammelte Müll am nächsten Tag entsorgt.

Ein besonderer Dank geht auch an Frau Schmidt und Herrn Göhler, die uns hierbei im besonderem Maße unterstützt haben.
Wir hoffen, dass dies nicht die letzte Aktion dieser Art war und sich die Schüler des Martineums weiterhin für die Verschönerung unserer Stadt einsetzten.

Pia Bors (11c), Vincent- B. Wagener (11b)

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Dank und Ansporn für andere – Beste Martineer 2018


Am 19.6.2018 fand in der Aula des Gymnasiums Martineum die Festveranstaltung statt, mit der traditionell jährlich diejenigen geehrt werden, welche alles von sich geben- und mehr, um nicht nur für sich selbst zu wirken, sondern auch auf andere auszustrahlen!
Musikalisch eingeleitet mit den Klängen von „All of me“  begann dieses von allen Eingeladenen und anderen Anwesenden mit Spannung erwartete besondere Ereignis, dass nur wenige Auserwählte jährlich miterleben dürfen.
Dem Liedtitel gedenkend dankte der Schulleiter Herr Pasderski allen Ausgezeichneten dafür, dass sie mit ihrem Fleiß, Talent, der Teilnahme an Landes- und Bundeswettbewerben sowie sozialem Engagement dafür sorgen, dass das Martineum als etwas Besonderes wahrgenommen wird.
Jakob Bücking, der von seinem Laudator Dr. Becker mit einem symbolischen Augenzwinkern als das „Gesamtkonzept des mündigen, reflektierten und engagierten Schülers“ besonders für seine außerordentlichen Leistungen im Bereich Physik geehrt wurde, durfte die Auszeichnung als Erster entgegennehmen.
Wie allen anderen zu Ehrenden wurde auch Henriette Loose ein besonders hohes Maß an Engagement, Empathie und soziale Kompetenz zugesprochen, als Frau Peters als Laudatorin die jahrelange außerordentliche Entwicklung dieser an Fragen des globalen Lernens interessierten Schülerin in einer Reihe von Anekdoten Revue passieren ließ.
Das Alte zu bewahren und zugleich alles Neue zu wollen - mit der sich anschließenden Rezitation endete der erste Auszeichnungsblock in beinahe atemloser Stille.
Und mit der Macht der Worte ging es weiter: Frau Brückner ehrte das langjährige Mitglied der Theater-AG Hermine Burow wegen ihrer Kreativität und Spielfreude und bescheinigte ihr hohes Einfühlungsvermögens in zunehmend komplexere Rollen. Den „Jungs im Backstagebereich“ Justin Nierig und Vincent Wagener, welche durchaus schon mal eine Aufführung lang in Bauchlage verharren, um technische Ausfälle zu kompensieren, dankte die Laudatorin für solides Wissen und Können gepaart mit Professionalität. Am Abend der Ehrung wurden ihnen beste Voraussetzungen für ihre erfolgreiche berufliche Zukunft bescheinigt.
Und damit standen sie nicht allein - nachdem Nico Fuchs, sich selbst auf der Gitarre begleitend, musikalisch zur nächsten Auszeichnung übergeleitet hatte, wurde Laura Höhren von Herrn Triemer  für ihr soziales Engagement geehrt. Ehrenamtlich engagiert sich die Zehntklässlerin seit Jahren über die Grenzen der Arbeitsgemeinschaft gegen soziale Kälte hinaus im Rauhen Haus und ermutigt ihre Mitschüler dazu, anderen dabei zu helfen auf eigenen Beinen stehen zu können.
„Ihrem“ besten Martineer, dem Abiturienten Ole Grienitz (der nach seiner eigenen Auszeichnung noch selbst spontan für einige persönliche Dankesworte hinter das Rednerpult schlüpfte) wünschte Frau Kruse streitbare, den Lehrer fordernde Schüler und entwarf während ihrer Laudatio das Bild eines ständig hinterfragenden, kritischen, aber eben vor allem Ideen gebenden jungen Menschen, dessen dauerhaftes schulisches wie außerschulisches musikalisches Engagement sowie von ihm in Eigenregie organisierte Schulveranstaltungen aus einer Reihe anderer Interessen und Talente herausragen.
Der Gedanke, dass Bücher Ausblicke in eine größere, neue Welt eröffnen und man diese besonderen Begleiter nur finden müsse, rundete die anschließend von Lilli Kaas vorgetragene Rezitation ab. Und da man zum Sprachenlernen neben Zielstrebigkeit und Talent, Ausdauer und Ehrgeiz eben auch in den meisten Fällen Bücher benötigt, bildete der Vortrag dieser Eigenkomposition einer ehemaligen Martineerin ( Jessica  Feider) den perfekten Übergang zum nächsten Auszeichnungsblock.
Frau Mattstedt plauderte aus dem Bundeswettbewerb- Fremdsprachen- Nähkästchen und die Anwesenden erfuhren, was Helene Fischer, Angelina Jolie und die Duchess of Cambridge gemeinsam haben: Alle drei verhalfen den besten Martineern Marie Schmidt, Carolin Steeger und Ann-Sophie von Alten zu zweiten Landespreisen, weil die drei Schülerinnen eben diese drei Persönlichkeiten für ihre kreativ sprachlich- medial visualisierten Beiträge auswählten.
„People help the people“ – zunächst sanfte, dann aber an Intensität zunehmende Klänge erfüllten die Aula, ließen Gänsehaut-Feeling aufkommen.
Dass die als letzte zu Ehrende nicht mit einer Auszeichnung gerechnet hatte, sondern eigentlich als Laudatorin anwesend war, konnte Frau Peters nicht gänzlich überspielen. Für die Schärfung des globalen Verständnisses bei ihren Schülern, Umwelt- Demokratie- und Nachhaltigkeitsentwicklung,  sowie die Eröffnung zahlreicher Möglichkeiten, über den berühmten eigenen Tellerrand zu blicken, ehrte Frau Timme ihre langjährige Kollegin.
„Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen“- diese auf Kiswaheli  gesprochenen Worte bildeten den offiziellen Abschluss einer gelungenen Festveranstaltung, welche  nach dem offiziellen Foto und einer Eintragung ins Goldene Buch der Schule mit angenehmen Gesprächen in entspannter Atmosphäre ausklang.
(Aurelia Meyer-Thomas)

 

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"Fair bringt mehr - Mini goes Olympia"

 


Unter diesem Motto trafen sich am 13.6. Teams aus acht Schulen des Netzwerkes "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" in Quedlinburg. An verschiedenen Stationen ging es darum, als Gruppe gut zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen der Spaß-und Sportolympiade zu meistern. Insgesamt mussten 15 Stationen bewältigt werden, darunter Sommerski, Mehrlingssprung und Büchsenraten. Die Mitstreiter des Martineums, Lina, Mara, Leann (Klasse 5a), Lukas, Jonas, Daniel (Klasse 5b) und Stella (Klasse 5c) waren einhellig der Meinung: Das war ein tolles Erlebnis! Vielen Dank an die Organisatoren, der Regionalkoordination SOR-SMC Harzkreis, der Schulsozialarbeit der Bosseschule und an die AWO für das leckere Mittagessen.

(Birgit Löffelmann)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Projektwoche – Barcelona


Während der Projektwoche fuhren der Spanisch- und der Kunstkurs nach Barcelona. Das Flugzeug ist sonntagfrüh von Berlin aus losgeflogen, deshalb sind wir in der Nacht in Halberstadt abgefahren.


Am Morgen sind wir dann in Barcelona gelandet. Zuerst sind wir mit dem Bus zum Hotel gefahren. Dabei konnten wir erste Eindrücke über Barcelona sammeln. Am Hotel hatten wir unsere Koffer abgegeben und in einem Café haben wir einen Frühstücksplatz gefunden. An diesem Tag war ein Stadtspaziergang geplant. Wir haben den Arc De Triomf, den Park De La Ciutadella und das Parlament von Katalonien besichtigt und hinterher sind wir am Strand entlang gegangen. Obwohl der Tag sehr warm und sonnig war, war das Meerwasser trotzdem noch kühl. Am Abend aßen wir in einem Restaurant Tapas, die sehr lecker waren. Danach, am Ende des Tages, erforschten wir noch unseren Stadtteil, dabei haben wir ein Open-Air-Konzert gefunden. Alle Anwesenden haben mitgetanzt und mitgesungen. Es war sehr lustig und hat Spaß gemacht. Wir konnten zwar kein Wort verstehen, aber die Musik war schön.

Der Park Güell war am nächsten Tag unser erstes Ziel. Dieser Park wurde vom Architekten Antoni Gaudí erschaffen. Er ist sehr interessant und etwas Besonderes. Der Park liegt auf einem Berg, so kann man sehr schön über Barcelona sehen. In dem Park haben wir auch einem Straßenmusikanten zugeschaut. Danach sind wir den Berg weiter hinaufgegangen zur ehemaligen Luftabwehranlage „Bunkers del Carmel“. Von dort, oberhalb des Parks, hatten wir den schönsten Blick über Barcelona.  Dieser Platz ist sofort zu meinem Lieblingsplatz in Barcelona geworden. Anschließend haben wir Essen gekauft und es am Strand gegessen.


Der dritte Tag war der interessanteste. Am Morgen waren wir in einem Wohnhaus mit dem Namen La Pedrera. Das Haus wurde von Antoni Gaudí entworfen. Es ist ungewöhnlich, aber die Inneneinrichtung ist sehr praktisch. Auch heute noch wohnen Menschen in diesem Haus, so dass man nicht alles besichtigen kann. Vom Dach gibt es wunderschöne Ausblicke. Danach, am Nachmittag, waren wir in der Sagrada Família, der bekannten Kirche von Antonio Gaudí. Die Außenansicht wird dominiert von biblischen Figuren, der Innenraum der Kirche ist lichtdurchflutet und erinnert an die Natur (z.B. Säulen wie Bäume). Diese Kirche ist einzigartig und ich finde sie sehr schön und modern. Der Kirchenbau ist noch nicht beendet und soll bis zum Jahr 2026 dauern.


Das Highlight des vorletzten Tages war das Picasso Museum. Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Es gab zwar viel zu besichtigen in dem Museum, aber das waren überwiegend Skizzen und unbekannte Werke. Das hat mir nicht so gut gefallen.

Am letzten Tag sind wir früh geflogen und waren am Mittag in Berlin. Wir mussten noch zwei Stunden auf unseren Bus warten, dann erst konnten wir nach Hause fahren. Abends waren wir dann wieder in Halberstadt. Die Reise hat mir gefallen und ich freue mich, dass ich daran teilnehmen konnte.

Dita Svarptstone (Austauschschülerin aus Lettland)


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